Patricia's Dragon's Talk Blog

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March 2021

Aus dem Herzen kreieren

Es ist schwer, daran zu glauben, dass wir selbst Schöpfer*innen sind. Ja, viele von uns sind wirklich kreativ. Ich gestalte im Garten, Freunde und Freundinnen von mir erschaffen wundervolle Malereien, Drucke, Schriften und Gedichte. Doch normalerweise bezeichnen wir uns selbst nicht als Schöpfer*in.Ich erhielt zuletzt einige Angebote für unterschiedliche Online-Seminare. Eines davon nannte sich “Diese Zeiten überleben” und ein anderes nannte sich “In diesen Zeiten gedeihen”. Das Angebot, das mich persönlich ansprach, war jenes des Gedeihens, es hatte eine andere, erhebendere Energie. Alles bisher Geschehene habe ich überlebt, so wie wir alle, aber ich bin nicht sicher mit dem Gedeihen. Es brachte mich zum Nachdenken: Warum können wir im Lockdown nicht gedeihen? Warum können wir in dieser intensiven Angstenergie, die uns auch täglich in den Nachrichten präsentiert wird, nicht gedeihen?

Die Wahrheit jedoch ist, dass wir die ganze Zeit über schöpfen und erschaffen. Wir können es nicht ändern, wir kreieren, das ist unsere wahre Natur. Wir erschaffen es, dass der Bus zu spät kommt, den übelgelaunten Arzt, zu dem wir gehen mussten, ebenso wie das wundervolle Lächeln eines Menschen oder den Telefonanruf eines unserer Kinder, der so voller Liebe ist.

Die Wahrheit ist, dass es keine Opfer gibt. Ich war es gewohnt, zu glauben, dass ich ein Opfer war, ohne Kraft und Kontrolle über das zu haben, was mir widerfuhr. Angesichts der gewaltvollen und traumatischen Kindheit, die ich erlebte, ist das auch nicht verwunderlich. Doch, wie auch immer es war, mich selbst als Opfer zu sehen, half mir nicht, zu heilen, weil ich mich so kraftlos fühlte.

 

Ich erschuf weiterhin Dinge, die mich in der Opferrolle gefangen hielten. Meine Überzeugungen kreierten Situationen, die mich in der Vorstellung, ein Opfer zu sein, festhielten. Je mehr ich mich als Opfer sah, desto katastrophaler wurden die Situationen. Natürlich wartete ich so lange, bis ich es nicht mehr ertragen konnte und ich legte fest, dass, wenn sich nichts ändern würde, ich Hand an mich legen und diesen Planeten verlassen würde.
 

Als ich letztlich beschloss, dass sich die Dinge ändern mussten, taten sie es. Das ist unsere Kraft als Schöpfer*in. Je mehr ich heilte, desto unterschiedlichere Dinge begann ich, über mich selbst zu glauben. Dinge, wie „Ich bin doch gar nicht so schlimm“, „Vielleicht kann ich glücklich sein“, „Möglicherweise verdiene ich Liebe“. Meine Vorstellungen begannen sich zu verändern und lustigerweise auch mein Leben. Rückblickend erkenne ich, wie sich mein Leben veränderte, nachdem ich meine Überzeugungen änderte.

Wenn wir eine Welt erschaffen wollen, in der wir wirklich leben möchten, müssen wir erst die Verantwortung dafür übernehmen, jenen Teil der Welt erschaffen zu haben, den wir nicht so sehr mögen. Alles, was außerhalb von uns geschieht, ist eine Reflektion dessen, was in uns abläuft. Wir können uns nicht darüber beschweren, dass wir von anderen für etwas verurteilt werden, wenn wir über uns selbst und andere die ganze Zeit über urteilen. Wir können nicht nach Frieden in der Welt rufen, wenn in uns ein Krieg tobt. Wir können nicht andere bitten, nett zu sein, wenn wir nicht nett zu uns und anderen sind.

Wenn wir die Welt so haben möchten, wie wir es uns wünschen, dann beginnt es mit uns. Wir sind Schöpfer*innen und wir müssen aus unseren Herzen heraus kreieren. Je mehr wir heilen und negative Überzeugungen loslassen, desto eher können wir aus dem Raum heraus, der Geist und Liebe ist, erschaffen. Stell dir doch einmal vor, was für eine Welt wir erschaffen können, wenn wir alle geheilt wären!

Sei achtsam, was deine Überzeugungen betrifft, sie bestimmen dein Verhalten. Sei ehrlich zu dir selbst und überprüfe deine Aktionen und deine Gefühle. Wenn du das Gefühl hast, jemand hat dich niedergemacht, dann spüre nach, wie sich das anfühlt und welcher Glaubenssatz hinter diesem Gefühl steckt. Was auch immer für negative Meinungen du in dir trägst, sie können geheilt werden. Eine andere gute Möglichkeit, um zu heilen, liegt darin, zu überprüfen, was du über andere denkst. Was du nämlich, auf eine bestimmte Art und Weise, über jemanden anderen denkst, ist gewissermaßen das, was du von dir selbst glaubst. Das sind einige der Anhaltspunkte, die dich zum Heilen deiner negativen Überzeugungen führen können. Sieh andere als deinen Spiegel an, um zu entdecken, was möglicherweise in dir los ist.

Wir beginnen nun, anders zu erschaffen als wir es in der Vergangenheit getan haben. Das ist die Veränderung, über die alle zu reden scheinen. Momentan sind wir noch unbewusste Schöpfer*innen, doch, je mehr wir heilen und je mehr wir die Meinungen über uns selbst verändern, desto eher beginnen wir, bewusst und direkt aus unseren Herzen, unserem Seelenzentrum, zu kreieren. Jetzt ist diese Zeit und ja, auch diese haben wir selbst erschaffen.

Wir sind göttliche Wesen und es ist an der Zeit, es zu glauben. Darum lasst uns all das heilen, das uns davon abhält, unsere Wahrheit anzuerkennen, auf dass wir die Wesen werden, die wir geboren wurden, zu sein. Wir sind diejenigen, die diese Welt, basierend auf ihren Kreationen, verändern werden. Wir können dies aber nicht sein, solange wir nicht heil sind.

Dies sind wahrlich aufregende Zeiten und Zeiten großer Veränderung und ja, sie fördern manchmal unsere Ängste zutage, doch was für eine großartige Möglichkeit, um unsere Ängste zu heilen und die Veränderungen zu begrüßen, die in erster Linie in uns selbst stattfinden, um dann in die Welt hinaus reflektiert zu werden. Das ist der Grund, warum wir beschlossen haben, in dieser Epoche zu inkarnieren.

Begeistert mache ich Euch das Angebot, tief zu heilen, zu lieben und in Frieden zu sein. Es ist mir eine Ehre, dass Ihr mit mir dieses Abenteuer bestreitet.

 

In Liebe, Patricia

 

 

February 2021


Überleben oder gedeihen

Ich erhielt zuletzt einige Angebote für unterschiedliche Online-Seminare. Eines davon nannte sich “Diese Zeiten überleben” und ein anderes nannte sich “In diesen Zeiten gedeihen”. Das Angebot, das mich persönlich ansprach, war jenes des Gedeihens, es hatte eine andere, erhebendere Energie. Alles bisher Geschehene habe ich überlebt, so wie wir alle, aber ich bin nicht sicher mit dem Gedeihen. Es brachte mich zum Nachdenken: Warum können wir im Lockdown nicht gedeihen? Warum können wir in dieser intensiven Angstenergie, die uns auch täglich in den Nachrichten präsentiert wird, nicht gedeihen?

 

Ich dachte an meinen Garten. Den ganzen Winter lang sind meine Pflanzen welk, manche von denen lassen ihre Blätter fallen und andere wiederum verschwinden gänzlich. Sie bewältigen Monate des Regens, des Frosts und des frierenden Schnees und plötzlich, da die Frühlingszeit kommt, schütteln sie den Winter ab, ihre Blätter erwachen zu neuem Leben oder neue Blätter wachsen. Grünes treibt aus dem kalten, gefrorenen, nassen Untergrund aus und steht, groß und stolz, da, um sich am Ende, in all ihrer Pracht, mit den wundervollsten Blüten und Düften, den Bienen und anderen Insekten zur Verfügung zu stellen und um all jenen, die sie sehen oder riechen, Freude zu bereiten.

 

Da gibt es nichts, das uns am Gedeihen hindern kann. Okay, wir können gerade nicht so raus, wie wir das früher konnten. Wir können uns derzeit nicht mit der Menge an Kultur, dem Auswärtsessen und sozialen Aktivitäten, wie wir es gewohnt waren, verwöhnen. Manchmal hat man das Gefühl, lebendig begraben zu sein, denn an manchen Tagen fühlt es sich dunkel an, doch da gibt es viele Dinge, die wir, trotz dieser Zeit, tun können, um zu gedeihen.

 

Ein Freund hat mir ein Buch von Terry Pratchett geschickt, welches mich zum Lachen gebracht hat. Wir suchen bewusst im Fernsehen oder im Radio nach Komödien. Wenn ich mit Freunden telefoniere, finden wir immer etwas, worüber wir lachen können. Lachen ist so gut für uns, es hebt unsere Energie und befreit chemische Substanzen in unserem Körper, die uns erhellen und uns das Gefühl der Leichtigkeit schenken.

 

Ich habe das Glück in der Nähe des Meeres zu leben, doch ich bin mir sicher, dass die meisten Menschen in der Nähe von etwas leben, wo sie leichter atmen können und das ihnen ein Gefühl des Friedens schenkt – manchmal braucht es nur einen Baum oder ein wenig Grün.

 

Manche von uns nutzen die Gelegenheit, Dinge zu tun, für die sie zuletzt zu wenig Zeit hatten. Vor Jahren machte ich gerne Kreuzsticharbeiten beim Fernsehen. Nun habe ich Freude daran, aus diesen Arbeiten Grußkarten zu gestalten und kleine Herzen und Schmetterlinge, auf eine sehr kunstvolle Art, von der ich nicht glaubte, ich könnte sie schaffen, zu sticken.

 

Ich besuche vermehrt kostenfreie Online-Seminare, schaue mir auf YouTube Filme an und moderiere und nehme an Online-Konzerten teil. Und natürlich habe ich jetzt viel mehr Zeit, um zu meditieren, was mir große Freude bereitet.

 

Und ich verbinde mich viel mehr mit meinen Freunden, die quer über den Erdball verstreut sind. Wir treffen uns online, telefonieren oder mailen, weil jetzt habe ich die Zeit dafür und es ist wundervoll, dass man sich auf so viele verschiedene Arten verbinden kann. Als ich zu reisen begann und in den verschiedenen Ländern der Erde arbeitete, gab es noch nicht so viele Möglichkeiten, in Kontakt zu bleiben wie jetzt – das zeigt mir, wie alt ich schon geworden bin!

 

Und wenn ich mich nach Tagen des Zuhausehockens etwas steif fühle, weil ich darauf warte, dass der Regen endlich aufhört, lerne ich Qigong, welches eine tolle Übung für den gesamten Körper ist.

 

Ja, einige von uns haben gerade große Herausforderungen zu meistern, manche trauern um ihre Verstorbenen. Ja, manche von uns können ihre Freunde, Kinder und Enkelkinder nicht umarmen – doch wir alle können immer noch gedeihen. Wir können immer noch die schönen, lichtvollen Wesen, als die wir geboren wurden, sein.

 

Tue, was auch immer dein Herz, inmitten der Grenzen des Lockdowns, zum Singen bringt. Pack diese spezielle Badebombe, die du seit langer Zeit für einen bestimmten Anlass aufgehoben hast, aus und weiche dich darin auf. Vielleicht magst du auch Kerzen im Badezimmer aufstellen und deine Lieblingsmusik sanft im Hintergrund spielen lassen. Kümmere dich um dich – du verdienst es.

 

Möglicherweise wird die Welt, nachdem wir das alles überstanden haben, zu einer Art alten Normalität zurückkehren, doch wir müssen das nicht. Wir können diese Zeit nutzen, um uns selbst, und die um uns herum, zu hegen. Wahrscheinlich kennst du den Spruch „Nähre dich, um zu gedeihen“. Wir benötigen keinen Kompost wie unsere Pflanzen und Blumen, nur Spaziergänge, Musik, Meditation, duftende Bäder, gute Bücher und ein wenig Lachen mit Freunden und der Familie. 

 

Behalte dein inneres Leuchten, halte dein Herz offen und lächle viel, auch wenn niemand dein Lächeln sehen kann, weil du einen Mundnasenschutz tragen musst, dann winke eben. 

In Liebe, Patricia

 

January 2021

Glückliches, hoffnungsvolles neues Jahr 

Möge dieses Jahr blühen! Möge es dich zum Lächeln bringen! Möge deine Reise auf jedem Kilometer gesegnet sein.
Mögen sich jeden Tag unglaubliche Türen für dich öffnen
und dich fabelhafte Flüsse mitreißen. 

Halte das Licht! Halte den Raum! Sei der Vorbote des Neubeginns! Rufe alle Helfer, um dieses Dekret stark zu machen: 

Ich rufe den Norden, den Süden, den Osten und den Westen, das Feuer, den Wind, die Erde und das Wasser, bitte segnet und beschützt die Schutzengel, die Götter und die Göttinnen,
die Vorfahren unserer Ahnenlinie. 

Beschütze, heile, geleite und segne uns, im Namen der höchsten Göttlichkeit. 

Möge dieser Segensspruch die Erde in schützendes Heillicht kleiden, und unseren Seelenauftrag zur Entfaltung und zum Erstrahlen bringen. 

Liebe verwandte Seele und lieber Weggefährte, ich sende dir diese Wünsche von Herzen, in Dankbarkeit, Freude und Erkenntlichkeit, weil du ein Teil meines Lebens bist. 

(Das hat mir eine Freundin geschickt und ich wollte es mit dir teilen – es ist von Kiki Theo www.kikitheo-wealthworks.com.)

Kikis Wünsche für mich sind meine für dich. Dies könnte ein Jahr der  Turbulenzen, des Leidens und des Todes werden, aber irgendwie fühlt sich dieses Jahr auch sehr anders an. Es ist nicht nur, dass wir Silvester im Lockdown verbrachten, ich hatte das starke Gefühl, dass eine massive Bewusstseinsverschiebung stattgefunden hat. Ich fühle eine große Veränderung und mit dieser auch Aufregung. 

So viele Gleichgesinnte kommen zusammen, um dieselbe Vision, die Vision eines Planeten in Liebe, mit aufmerksamem Bewusstsein und Mitgefühl, zu teilen und sie erschaffen Gemeinschaften, um einander zu stärken und zu unterstützen. Mit weniger Wertung, dafür mehr bewusstem Umgang miteinander, mit weniger Fingerzeigen auf andere, dafür mehr Akzeptanz für die Unterschiedlichkeiten. 

Dieses Gefühl der Veränderung, welches uns, so glaube ich, langsam auf dem Weg in das neue Wassermannzeitalter begleitet, zeigt sich nun auch auf der physischen Ebene, mit einem neuen Präsidenten in Amerika, einem, der mitfühlender und fürsorglicher zu sein scheint und der mehr darauf achtet, dass Amerika wieder Teil der Welt ist und weniger isoliert. Vergangene Woche haben Jeremy Corbyn und Freunde ein riesiges, weltweites Projekt mit dem Namen „Projekt des Friedens und des Rechts“ gestartet, welches, glaube ich, in den Leben der Menschen einen Unterschied machen wird, früher oder später. Ein Teil des Projekts hat mit dem Umweltrecht zu tun, welches, wie manche von euch wissen, mir sehr am Herzen liegt. 

Ich bin sehr gespannt auf dieses Jahr und was es uns bringen wird. Ja, wird alle sind im Lockdown. Ja, es gibt neue Varianten des Virus. Ja, es sieht nicht besonders gut für die Weltwirtschaft aus. Wir können natürlich nicht ignorieren, was vor sich geht, doch wenn du das mit dem Herzen betrachtest, wenn du hinter das, was die Medien berichten, blickst, wenn du in die Herzen der Menschen auf diesem Planeten schaust, können wir das Bewegende des Wachsens, wie ein Same, das im Erdreich keimt und neues Leben inmitten alter, toter Blätter, erschafft, erkennen. 

Natürlich werden die an der Macht die Kontrolle behalten wollen, massive, menschengemachte Geld- und Machtstrukturen möchten sich nicht verändern, doch versuche, diese Saat am Keimen zu hindern, versuche, die Wellen im Meer zu stoppen. Veränderung geschieht zwangsläufig und wir, die wir gewählt haben, in dieser Zeit zu inkarnieren, sind hier, um zu sehen, was geschieht, und um es hie und da anzustupsen. 

Es ist wichtig, dass wir auf uns achtgeben, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schmerzen, Leiden und manchmal Depressionen zeigen uns, dass wir unseren eigenen Bedürfnissen nachkommen müssen. Trefft einander, auch wenn es nur online ist, um einander mitzuteilen und zu unterstützen. Erschafft unterstützende Gemeinschaften. Fahr mit deinen spirituellen Praktiken, die du anwendest, fort, um dich selbst zu nähren und für andere verfügbar zu sein. Das ist die Zeit des Unterstützens, Teilens und Verbindens, doch das können wir nur tun, wenn wir selbst stark genug dafür sind. 

Es ist eine unglaubliche Zeit, um hier zu sein. Machen wir das Beste daraus und seien wir die, die wir geboren wurden, zu sein. Machen wir etwas aus diesem Jahr. Wir sind erstaunliche Wesen, drum lasst uns dieses Jahr erstaunlich schön gestalten. 

Much love, Patricia

 

 

December 2020

Die Geburt des Wassermannzeitalters

Die Wintersonnenwende (21. Dezember) ist völlig anders als jene, die wir bisher erlebten, Jupiter und Saturn stehen in Konjunktion (sie begegnen sich). Das letzte Mal, als sie sie derart begegneten, war rund um die Geburt Christi. Es kündigte nicht nur die Geburt Christi an, damals wurde das Fische-Zeitalter geboren, in welchem es stets um Trennung ging: Geist und Materie, Mann und Frau, Wissenschaft und Intuition, Herz und Hirn.

Während der heurigen Sonnenwende findet nicht nur diese kraftvolle Konjunktion statt, es gibt auch ein großes Quadrat am Himmel (mehr astrologische Informationen findest du im Internet). Was ich über die Astrologie weiß, ist, dass große Quadrate immer sehr mächtig sind.

Wir sind also nun am Punkt der Geburt des Wassermannzeitalters angekommen. Des Zeitalters, in dem es mehr um das Bewusstsein der Gemeinschaft und weniger der Individualität geht. Wir werden wahrscheinlich mehr aus dem Herzen heraus agieren, in der Gewissheit, dass unser Verstand das Wissen hat. Es wird mehr Anerkennung der positiven Aspekte des Weiblichen geben und weniger das Favorisieren nur auf das Männliche. Das bedeutet radikale Veränderung. Es ist anzunehmen, dass jene, deren persönliches Interesse in den Fische-Attributen der Macht liegen, versuchen werden, sich an Strukturen und Systeme zu klammern, die ihre Macht aufrechterhalten und mehren.

 

 So viele von uns fühlen sich derzeit in einer Art Leere, die nirgendwohin führt. Es ist, als ob man sich in der Mitte eines Schwimmbeckens befindet, doch man kann die Beckenseiten nicht sehen und weiß nicht, in welche Richtung man schwimmen soll. Das ist alles normal, denn wir bereiten uns darauf vor, das neue Zeitalter zu  gebären. Wir haben viele Themen, die uns nicht länger dienlich sind, angesehen und losgelassen, negative Überzeugungen, mit denen wir sehr lange Zeit gelebt haben hatten wir plötzlich satt und ließen sie hinter uns. Wir haben uns auf die Geburt dieses neuen Zeitalters vorbereitet und vieles von dem Alten können wir nicht in das Neue mitnehmen.

Wir suchten nach der Wahrheit und der Aufdeckung dieser und der Prozess dauert noch an. Während wir dies weiter tun, müssen alte Systeme bröckeln und zerfallen. Es wird wahrscheinlich noch einige angsteinflößende Momente geben, eine Geburt ist nie einfach. Meist ist es schmerzhaft und beängstigend, aber erinnere dich daran, dass wir unterstützt werden. Wir können diese Unterstützung fühlen, während sich die Sterne, Planeten und das Erdmagnetfeld ausrichten. Wir alle haben daran gearbeitet, manche von uns über mehrere Jahre, dieses Zeitalter zu gebären. Ein Freund von mir, Marcus Mason (Astrologe), sagte: “Wenn wir in dieser Zeit leben, dann ist es deshalb, weil wir zugestimmt haben, für dieses Zeitalter die Hebammen zu sein.”

Während dieses Zeitalter geboren wird, ist es unsere Aufgabe, es zu nähren, uns um es zu kümmern. Wir können das tun, indem wir an den planetaren Erdlinien (Ley-Linien, Drachenlinien, Singlinien) arbeiten, doch in erster Linie können wir an uns selbst arbeiten. Lassen wir hinter uns, was nicht mehr unsere Wahrheit ist. Öffnen wir unsere Herzen für die anderen, seien wir ein bewusster Teil von Gemeinschaften, nähren wir einander. Ich bin immer fasziniert von Menschen, die hart für die Erde arbeiten, doch nur wenig Zeit oder Zärtlichkeit für andere menschliche Wesen finden. Wir alle sind spirituelle, göttliche Wesen, wir alle sind Teil dieser Erde, wir sind ihre Kinder. Unser Körper ist Gaias Geschenk an uns, wenn wir uns selbst heilen, heilen wir auch unseren Planeten.

Ich empfehle, zu versuchen, die Leere zu genießen. Wenn du nun also im Schwimmbecken bist und du kannst den Beckenrand nicht sehen, mach daraus ein thermisches Bad mit fantastischem warmem Wasser. Mach ein Freiluftbecken daraus, in dem du treiben und den nächtlichen Sternenhimmel bewundern kannst. Schau nach dem strahlenden Stern, gebildet aus Jupiter und Saturn. Denk an die drei weisen Männer, die dieselbe Konjunktion, etwa vor zweittausend Jahren, am Himmel sahen.

Das ist die Zeit, auf die wir alle gewartet und uns vorbereitet haben, also erwarte das Unerwartete. Versuche, dein Herz so offen wie möglich zu halten und sei dir deiner Gedanken und Taten gewahr. Das ist eine magische Zeit und möglicherweise müssen wir separiert und isoliert dieses Jahr verbringen, um uns auf diese spezielle Zeit vorbereiten zu können.

Lasst uns ein paar Gedanken an die Menschlichkeit, während der Sonnenwende am Montag den 21sten, erübrigen. Lasst uns so viele Menschen wie möglich in unseren Herzen vereinen, um sie bei dieser Geburt willkommen zu heißen. Ich wünsche dir eine wahrhaft wundervolle Sonnenwende und Weihnachtszeit. Schauen wir mal, was uns das neue Jahr bringt und inwieweit wir in unserem Inneren bereit sind, es anzunehmen.

Ich möchte mit diesem Satz hier abschließen: “Zu Silvester stehe ich auf. Nicht, um das neue Jahr zu begrüßen, sondern um sicherzugehen, dass das alte Jahr geht.” In Liebe und sei virtuell umarmt, Patricia

 

 

November 2020

 

Es ist Zeit für die Wahrheit

Es ist verblüffend, wie unterschiedlich die Meinungen von Menschen sein können. Angefangen bei Trump, der für die einen ein Held ist und für andere das Schlimmste, das dieser Welt seit langer Zeit passiert ist, Über Weißkohl, der für die einen gut ist und für andere Gift, bis hin zum Klimawandel, der menschengemacht oder einfach ein Naturphänomen ist. Natürlich, unsere Meinungen sind relevant für uns, manchmal geben sie uns das Gefühl, wichtig zu sein und manchmal lassen sie uns glauben, dass wir wissender sind als andere.

 

Ich denke nicht, dass es von Bedeutung ist, was du glaubst, dass die Wahrheit ist. Wie schon eine alte, weise Frau sagte: “In jungen Jahren wusste ich alles und jetzt, da ich alt bin, weiß ich nichts.” Ich gebe die Wrote der alten, weisen Frau gerne wieder, denn ich glaube, dass ich nichts weiß. Ich weiß nicht, wer recht hat. Ich weiß nicht, was die Wahrheit einiger der Behauptungen, die andere aufstellen, ist. Ich weiß nicht, ob das bestimmte Hautpflegeprodukt, das ich anwende, meine Falten glätten wird. Ich weiß nicht, ob Gesichtsmasken vor Covid schützen oder nicht. Ich weiß es nicht, aber was viel wichtiger ist, es tangiert mich nicht.

Wir alle haben unterschiedliche Erfahrungen, differente Ahnen, verschiedene Geschichten, wurden divergent erzogen und abweichend ausgebildet. Darum kann ich schon verstehen, dass wir differenter Meinung sind. Doch an erster Stelle ist wichtig, die Wahrheit dieser Ansichten zu ergründen. Konfrontiert mit diesen zahlreichen, verschiedenen Meinungen, die auf unserem Planeten herumschwirren, erkennst du die Wahrheit in deinem eigenen Herzen. Alle Antworten findest du dort. Wenn ich nicht das Gefühl habe, dass mir dieses Hautpflegeprodukt bei meinen Falten hilft, dann werde ich es nicht kaufen.

Habe ich hingegen das Gefühl, das es möglich ist, dann werde ich dem eine Chance geben. Im Herzen findest du die Wahrheit, denn

dort liegt, sozusagen, die Kommunikationszentrale des Höheren Selbst. Du wirst nicht immer Worte vernehmen, doch du wirst fühlen, was richtig ist.

Manchmal gibt dir dein Höheres Selbst Antworten, die du nicht verstehen kannst oder es entspricht nicht der Antwort, die du erwartest. Trachte nicht nach einer Antwort und versuche nicht, die Antwort dahingehend zu beeinflussen, dass sie deiner bereits gefassten Meinung entspricht. Dein Höheres Selbst hat eine andere Perspektive auf dein Leben. Es fokussiert und hält die Wahrheit deiner Selbst als göttliches, heiliges Wesen, welches eine menschliche Erfahrung macht, darum wird es dir nicht immer sagen, welches Hautpflegeprodukt du verwenden sollst, es sei denn, es ist für deine Erfahrung hier auf diesem Planeten und für dein Wohlbefinden relevant.

Zweitens ist es wichtig, wie du deine Ansichten teilst. Teilst du sie mit Mitgefühl? Teilst du deine Meinungen im Verständnis dem anderen gegenüber, der deine Ansicht nicht mit dir teilt? Möchtest du alle glauben machen, so wie es die Missionare einst taten? Gibt es da genug Raum in diesem Herzen für jene, die dir widersprechen oder fordert dich der Widerspruch heraus?

Dieser Planet ist so sehr gespalten wegen jener, die meinen, dass ihre Meinung wichtiger und irgendwie mehr die Wahrheit ist als die der anderen. Diese Spaltung verursacht so viel Herzschmerz, in Familien, mit den Nachbarn und mit Freunden, die einander dann bekämpfen, wenn es keine Zustimmung zu einer bestimmten Meinung der anderen Mitglieder gibt.

Während unser Planet in das neue Zeitalter, das Wassermannzeitalter, wechselt, sollten wir ein neues Verstehen füreinander schaffen, einen Wechsel zu mehr Offenherzigkeit, nicht nur für unsere Freunde und jene, die unserer eigenen Meinung sind, sondern vor allem für jene, die es nicht sind. Wie soll der Planet sein, auf dem du leben möchtest? Soll es einer sein, auf dem alle gespalten sind und einander bekämpfen oder soll es einer sein, auf dem es für jeden Menschen ein offenherziges Verstehen, Mitgefühl und Vergebung gibt?

Wir sind alle hier, um bei diesem enormen Shift in ein höheres Bewusstsein zu assistieren. Etwas, woran die Alten geglaubt haben und wovon sie seit Jahrzehnten sprechen. Wir sind hier, um zu erwachen und zu assistieren. Was auch immer wir glauben, dass unsere Aufgabe hier ist, lass sie uns mit Liebe, Fürsorge und Mitgefühl erfüllen. Wir sind nicht hier, um andere mit Worten zu bombardieren oder unsere Meinung zu jeder Gelegenheit ausführlich darzulegen. Was hilft uns wirklich beim Aufstieg?

Wir alle sind gemeinsam auf dieser Reise, göttliche Wesen, die diesen Bewusstseinswandel auf einem Planeten, der sich in eine neue Energiefrequenz begibt, mitmachen. Wir sind in dieser Zeit inkarniert, um in dieser Zeit zu assistieren. Lasst es uns tun, doch lasst es uns gemeinsam tun. Da gibt es so viel Spaltung auf diesem Planeten, wir sollten wenigstens mit unseren Freunden, unseren Familien unseren Nachbarn zusammenarbeiten, um für uns selbst einen Planeten zu gestalten, auf dem wir leben möchten, auf dem wir zu leben gemeint waren. Lasst uns unsere Herzen und unseren Geist offen halten, sodass wir verstehen können, was uns jemand versucht, mitzuteilen.

Es ist nicht die Zeit für Angst. Vielmehr ist es an der Zeit, um diese spezielle Zeit zu schätzen und um den Herausforderungen mit Freude zu begegnen. Wir alle sind gemeinsam da drin und ich bin sehr dankbar dafür.

Liebe Grüße an Euch alle, pass auf dich auf, bleib mutig und liebend - Patricia

 

 

October 2020

 

Sei du die Veränderung

Du kennst wahrscheinlich den Ausspruch von Mahatma Ghandi „Sei du selbst die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst.“ Das ist einfacher gesagt als getan, obwohl Ghandi mit gutem Beispiel voran ging. Ich frage mich, ob wir durch das Beispiel andere lehren können?

 

Zuerst müssen wir wohl darüber nachdenken, wie wir die Welt haben möchten. Was wünschen wir uns für unsere Welt? Ich möchte eine Welt, in der wir das Gefühl der Gemeinschaft haben, in der wir um derentwillen zueinanderstehen. Jeder in dieser Gemeinschaft behandelt den anderen respektvoll und mitfühlend. Ich weiß, dass wir nicht alle an dasselbe glauben oder die Dinge auf die gleiche Art und Weise machen, doch in meinen Träumen ist genau in dieser Gemeinschaft Raum dafür. Wir haben Geduld miteinander und es gibt keinen Fundamentalismus. In meiner idealen Gemeinschaft gibt es Platz für alle Meinungen. In meiner Gemeinschaft behandeln wir einander als heilige Wesen, die ein heiliges Leben auf diesem heiligen Planeten führen. 

 

Für mich ist die Art, wie die Mitglieder unserer Gemeinschaft einander behandeln, wichtig. Es geht nicht darum, was wir erreichen möchten, jedoch WIE wir etwas erreichen ist relevant. Ghandi wusste nicht, was das Ergebnis seines Tuns sein würde. Was er wollte, war in Frieden zu leben, in Frieden zu sein und er hoffte, dass andere seinem Beispiel folgen würden. Er ging nicht hinaus und versuchte, die andere davon zu überzeugen, seinem Beispiel zu folgen. Das ist der Schlüssel. Er glaubte an Frieden und daran, dass er das mächtigste Werkzeug sein kann, so wurde Ghandi Frieden, er personifizierte Frieden.

 

Ich wünsche, dass sich in meiner Gemeinschaft jeder geliebt, gehört und als Teil des Ganzen fühlt. Darum muss ich erst bei mir beginnen. Ich muss die Liebe sein, die ich in meiner Gemeinschaft wünsche. Ich muss anderen  zuhören und ihnen Raum geben. Ich muss mitfühlend sein und nicht meine Ideen anderen überstülpen, ich muss als Beispiel vorangehen. Die Zeit dafür ist jetzt.

 

Während wir uns auf die neue Ära und die neue Art des Seins zubewegen, müssen wir für uns entscheiden, in welcher Art von Welt wir zukünftig leben wollen und dann das werden, was wir von anderen wollen. Wir haben jetzt, in dieser besonderen Zeit, die astrologisch gerade stattfindet und so prophezeit wurde, die Möglichkeit dazu und müssen uns verändern, um die Veränderung zu manifestieren.

 

Es ist an der Zeit, zu realisieren, dass wir alle mittendrin sind. Das wir eine Gemeinschaft sind: unsere Nachbarn, unsere Freunde, unsere Familien, unsere Länder, unser Planet. Es ist nicht gut, die eigene Familie pfleglich zu behandeln und jene, die nicht unsere Familie sind, argwöhnisch. Unsere gesamte Welt, unser gesamter Planet, ist unsere Gemeinschaft. Was in anderen Ländern geschieht, beeinflusst uns, denn wir sind eine Gemeinschaft, wir sind die Menschenfamilie.

 

Wir sind göttliche, heilige Wesen, die einen wunderschönen, göttlichen Planeten bewohnen. Wir sehen das nicht immer so und wenn wir uns umsehen, ist es einfach, zu vergessen, dass unsere wahre Essenz LIEBE ist. Jetzt ist es an der Zeit, die Liebe zu SEIN, das Leben als heilige, göttliche Wesen zu leben, die realisieren, dass wir alle göttliche Wesen sind, die in einer Gemeinschaft auf diesem Planeten leben. Es ist an der Zeit, dass wir die Veränderung sind, die wir uns auf diesem Planeten wünschen. Es mag sein, dass das nicht einfach ist, wir mögen es oft vergessen, doch wir können es immer weiter versuchen.

 

Würdige, dass alle auf diesem Planeten heilige Wesen sind, jetzt hier, um etwas zu bewegen. Wenn die anderen etwas verändern, was dir nicht gefällt, dann sei du die Veränderung, die du möchtest. Erinnere dich an Ghandi und daran, wie ihn alle als Verlierer ansahen und dass zu der Zeit (und immer noch) die einzige Antwort Ärger war und dass du um das, was du wolltest, kämpfen musstest. Ghandi zeigte, dass es einen anderen Weg gibt und das ist, was wir hier sind, zu tun: zu zeigen, dass es einen anderen Weg gibt. Es ist nicht die Reise, es ist das Begehen derselben.

 

Woran auch immer wir glauben, wie können wir unsere Nachricht verbreiten? Wir können nicht sagen: „Ich möchte Frieden und ich bin bereit dazu, dafür zu kämpfen.“ Wir müssen dieser Frieden werden. Ich wünsche mir eine Welt voller Liebe und Mitgefühl, also rate nun, wie ich mein Leben, meine Reise, begehen werde. Nun, da gibt es keine bessere Zeit als JETZT. Wir haben so viel Unterstützung, um das zu tun, sogar die Planeten beeinflussen diesen großartigen Wandel. Es ist, warum wir zu dieser Zeit inkarniert sind, denn wir alle wollten Teil dieses großartigen Wandels für die Menschheit und diesen Planeten sein.

 

Lasst uns einander unterstützen. Behandeln wir einander rücksichtsvoll, verständnisvoll, mitfühlend und geduldig, wahrhaftig respektvoll. Sprechen wir durch unsere Herzen. Nun, es ist ein Versuch wert!

 

Jetzt nicht so eng gesehen, aber überleg mal, wenn du am Ende zurückblickst: Wie wirst du über dich urteilen?

 

Liebste Gemeinschaft, passt auf Euch auf, in Liebe Patricia

AUGUST 2020

 

Zeit der Transformation

Es fühlt sich grad alles sehr stürmisch an, oder? So viele Menschen in unserem Umfeld sind in Angst, Schmerz oder Trauer, einsam, abgekämpft und verletzt. Viele erleben regelrechte Disaster in ihrem Privatleben. Manchmal hat man den Eindruck, die ganze Menschheit gerät von einer Krise in die andere.

 

Ich spüre, dass sich der gesamte Planet in einem Zustand der Transformation befindet – Transformation auf jeder Ebene. Und – Transformation kann schon sehr schmerzhaft sein, vor allem dann, wenn wir an dem, was wir kennen, festhalten, wenn wir an alten Verhaltensweisen und Begrenzungen festhalten und den Zugzwang zur Transformation ignorieren.

 

Die Hathoren nennen den gegenwärtigen Zustand den Punkt der Leere. Es ist, als wären wir in einem Zustand von Nicht-Zustand. Es macht keinen Sinn, etwas zu planen, dir Gedanken zu machen, wie dein Leben sein wird. In dieser Leere gilt nur das Nichts.

 

Dieses Nichts kann wirklich sehr beängstigend sein, es kann uns im Nichts tun einfrieren oder panisch zu viel machen lassen. Manche fühlen sich wie im (ruhigen) Auge eines Sturmes, während sie gleichzeitig zusehen müssen, wie der Wirbelsturm andere verängstigt mit seiner Wildheit und Stärke.

 

Wie ein Ältester der Hopi sagte:

 

“Es könnte eine gute Zeit sein!”

 

“Der Fluss fliesst jetzt sehr schnell. Er ist so groß und schnell, dass es jene geben wird, die Angst bekommen. Sie werden sich am Ufer festhalten wollen. Sie werden sich getrennt und zerrissen fühlen,

und sie werden sehr leiden.”

“Wisse, der Fluss hat eine Bestimmung. Die Alten sagen, wir müssen das Ufer loslassen, uns in die Mitte des Flusses werfen, unsere Augen offen und unsere Köpfe über Wasser halten.

Schau dich um, wer ist bei dir und freue dich. 

Jetzt, zu diesem Zeitpunkt der Geschichte, dürfen wir nichts persönlich nehmen. Schon gleich gar nicht uns selbst!

Für den Moment, den wir jetzt erleben, hält unser spirituelles Wachstum inne. Die Zeit der einsamen Wölfe ist vorbei. Verbindet euch! Kommt zusammen! Verbanne das Wort Kampf aus deiner inneren Haltung und aus deinem Wortschatz. Alles, was wir jetzt tun, soll  auf heilige Weise und mit Freude getan werden.”

“Wir sind diejenigen, die auf dies gewartet haben.” 

 

Wisse, dass alles einen Zweck hat. Schon in der Akasha-Chronik steht geschrieben, dass diese Zeit kommen würde. Wir haben auf diese Zeit gewartet. Versuche, die Leere zu genießen, das In-der-Mitte-des-Flußes-sein. Nutze die Zeit, dein Leben zu betrachten, und zu erkennen, was verändert werden muss. Halte in diesen Zeiten an Nichts fest, Nichts ist real. Man zeigt uns die Illusion, die wir so lange für wahr und sicher gehalten haben. Einfach alles ist jetzt in Veränderung.

 

Die Leere oder diese Mitte des Flusses ist dein Platz der Erholung, bevor der Fluss dann wieder vorwärts fließt. Wir können uns nicht mehr am Ufer festhalten, wir müssen diese Transformation und ihre Möglichkeiten mitgehen.

  

Sei so bewusst wie du kannst, und sei auch anderen und ihren Gefühlen gegenüber achtsam. In dieser Zeit braucht es so viel Mitgefühl wie nie zuvor. Wenn du eine*n Freund*in mitten im Sturm umhergewirbelt werden siehst, dann zeig dich und bring ihr/ihm in das (ruhige) Auge des Sturms, in den Frieden, den du verspürst. Wenn du mitkriegst, dass sich ein*e Freund*in verzweifelt am Ufer festhält, dann überzeuge sie/ihn freundlich, zu dir in die Mitte des Flusses zu kommen, dorthin wo ihr mitfließen könnt. Es geht dabei nicht darum, jeden zu retten; es geht um Mitgefühl für die, die gegen den Sturm ankämpfen.

 

Ob du nun vom Sturm umhergewirbelt wirst oder in der Leere dich befindest, beides kann dir Angst machen. Es ist nicht an uns, den Weg der Anderen zu beurteilen, es ist an uns, Mitgefühl zu haben mit denjenigen, die verängstigt sind, die im Moment ihre Zukunft nicht sehen können oder nicht verstehen, warum ihnen bestimmte Dinge zustoßen.

 

Komm zur Ruhe und in Frieden aus dem Wissen, dass all das vorübergehend ist, dass es heilig ist, dass es einen Sinn hat. Ermutige mitfühlend die, die verloren und verängstigt scheinen, zu dir zu kommen in das Auge des Sturms, in die Stille oder die Mitte des Flusses. Lass sie wissen, dass dies eine Zeit der Transformation ist, in der nichts so aussieht wie es sein sollte – und doch ist alles so wie es sein soll. Transformation ist immer harte Arbeit und alles, was es für uns gerade zu tun gibt, ist es auszusitzen oder in der Flussmitte mitzufloaten. Es sind aufregende Zeiten, sobald wir unsere Angst und Panik loslassen.

 

Vergiss nicht – ‘Wir sind diejenigen, die auf all das gewartet haben’  

Patricia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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