Patricia's Dragon's Talk Blog

German version

AUGUST BLOG

Hallo an alle,

 

oh mein Gott, was für Wochen, Monate, eigentlich Jahre, waren das! Ich habe ds Gefühl, die Welt hat sich völlig umgedreht und keiner der Planeten ist mehr dort, wo er sein sollte. Es ist wundervoll, angsteinflößend, erfreulich und herausfordernd zugleich.

 

Für jene, die, wie ich, empathisch sind, war es wahrlich turbulent und manchmal musste ich den Kopf in den Sand stecken, weil es sich für mich einfach zu überwältigend angefühlt hat. Es gab Zeiten, da brach mein Körper völlig zusammen und ich musste heuer sogar meine Reise nach Südafrika absagen, weil ich das Gefühl hatte, dass es meiner Gesundheit nicht zuträglich gewesen wäre. Auf der anderen Seite jedoch genieße ich das Leben so sehr, ich liebe es, im Garten zu arbeiten, ich lerne gerade, Pianio zu spielen und ich treffe mich mit Freunden und verbringe wertvolle Zeit mit meiner Familie.

 

Manchmal ist es wirklich hart, geerdet zu bleiben. Es scheint, als ob die Planeten uns schubsen und versuchen, uns “über den Dingen stehen zu lassen”. Ich finde, der beste Weg, um geerdet zu bleiben, ist, dass wir unseren Körper spüren. Den Fokus im Körper zu halten ist großartig, denn a) bist du dir dessen gewahr, wie dein Körper und deine Emotionen das Rundherum bewältigen oder auch nicht und b) kann dich der Knall eines fehlzündenden Autos oder ein sonstiges Schreckgeräusch nicht aus der Fassung bringen.

 

Manchmal tut es gut, sich Unterstützung zu holen, wenn du dich überfordert oder von deinen Emotionen übermannt fühlst. Rufe die Engel, die Götter/Göttinen, Gott, deine Seele, deinen Drachen, die Baumgeister, wen oder was auch immer. Denn, wenn du das tust, machst du deinem Verstand und deinem Körper bewusst – du setzt die Intention, dass du die Situation, in der du dich im Moment befindest, jetzt klären und verändern möchtest. Wie du ja weißt, ist das Setzen einer Intention schon der halbe Sieg und mit der gesetzten Absicht, findest du dich plötzlich im Entspannungsmodus wider und siehst die Situation mit anderen Augen. Das hilft dir, Antworten auf die Fragen zu finden, die du dir stellst, wenn du etwas verändern willst oder musst. Du fühlst dich in der Sekunde besser und die Antworten kommen, sofern sie dann noch benötigt werden.

 

Manche Menschen sagen, sie müssen ein paar Tage warten, bevor sie auf etwas reagieren können. Das ist sehr weise, wenn es sich um Dinge handelt, die für ein paar Tage auf Eis gelegt werden können. Es ist aber hart, wenn etwas geschieht und du nicht gleich darauf reagieren kannst, wie du das gerne möchtest. Nehmen wir ein Beispiel: Du gehst zum Arzt und du hast dir überlegt, was du den Arzt alles fragen möchtest, wenn du bei ihm bist. Doch in dem Moment, wo du die Praxis betrittst, ist alles weg, weil du vom Gegenüber mit den “Mach dies und mach das und das darfst du in deiner gesundheitlichen Verfassung jetzt nicht tun”-Informationen bombardiert wirst. Den Fokus im eigenen Körper zu behalten, und aufmerksam sich selbst gegenüber zu sein, hilft dir in jeder Situation.

 

Lasst uns mit dem Körper, mit unserem Herzen, verbunden sein und erlauben wir uns doch, im Alltag der/die zu sein, der/die wir wahrhaftig sind. Wir sind mehr als wir erinnern, dass wir sind. Wir sind göttliche Wesen auf einem großartigen, göttlichen Planeten in einem wahrhaft erstaunlichen, göttlichen Sonnensystem, welches Teil eines beeindruckenden, unglaublichen Universums ist. Und wir haben so viel Unterstützung auf unserer Seite. Setze deine Intention und die Hälfte der Arbeit ist getan, weil der Rest für uns erledigt wird, ohne dass wir wissen müssen, wie es geschieht. Letzten Endes sind wir alle Schöpfer.

 

Wenn es dir schwer fällt, dann bitte deine Seele – dein “Seelen-Ich” – dir dabei zu helfen, dich daran zu erinnern, wer du wahrhaftig bist. Deine Seele wird dir helfen, ehrlich! Das Universum (inklusive Gott/Seele) arbeitet niemals gegen dich, es arbeitet mit dir, es unterstützt dich und gibt dir alles für deine persönliche Reise zu der Wahrheit, wer du wirklich bist, an die Seite.

 

Meine Blogs sind (hoffe ich zumindest) sozusagen “die Erste Hilfe-Erinnerungen”. Wir sind wahrhaftig großartig, lasst uns die Absicht setzen, diese Großartigkeit zu leben.

 

In Liebe – Patricia

 

P.S. Viele Menschen haben mich gebeten, ob ich denn nicht wieder meinen Newsletter “Der Drache spricht” aufleben lassen möchte. Ich mache das gerne, wenn ich das Gefühl habe, dass du das bevorzugst. Nur dieses Mal bitte ich dich, ein Teil davon zu sein. Was, wenn ich meinen Newsletter wieder regelmäßig verschicke und du schickst mir deine Tips, Neuigkeiten, selbstgeschriebene Gedichte oder sonstiges, von dem du glaubst, dass es für andere hilfreich ist und zum Erinnern beiträgt. Wir sind eine Gemeinschaft und viele von uns sind nun schon seit vielen, vielen Jahren miteinander in Kontakt. Lass uns doch miteinander teilen, was wir wissen und dafür das Medium “Der Drache spricht” nutzen. Bitte gib mir Bescheid, ob es das ist, was auch du gerne möchtest.

PATRICIA’S BLOG im Mai

 

Es war ziemlich schwierig, diesen Blog zu schreiben. Ein Teil in mir freut sich sehr, das ‘der Sommer da ist’, wie es im großartigen Padstow-‘Obby-‘Os*-Lied zum Beltane-Tag am 1. Mai besungen wird. Ein anderer Teil kämpft mit der Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint. Ich fühle in mir gleichzeitig Freude und Trauer, Lachen und das Gefühl, dass etwas Unheilvolles geschieht, Liebe und Wut.
*Padstow-Obby-Os ist der Name der Beltane-Zermonie am 1.Mai (Anm. der Übersetzerin)

 

Neulich habe ich einen Artikel meiner lieben Freundin Jane Alexander gelesen. Sie kann wunderbar in Worte fassen, was ich und so viele andere fühlen:

 

“Dies sind sicherlich schwierige und herausfordernde Zeiten. Ich fühle mich so als hätte man mir eine Hautschicht abgezogen und ich durchschaue Dinge, die ich für gegeben hielt. Es scheint, als sei ich mir mehr als je zuvor der Illusion in den Herzen der existierenden Formen und gleichzeitig der Kostbarkeit dieser Formen bewusst. Die Unbestrittenheit der Wahrheiten über die Entwicklung unserer Umwelt, die wir als Kollektiv endlich akzeptieren, können nicht mehr ignoriert werden. Die Kraft unserer Wahl scheint so viel klarer. Wir leben in der Welt unserer bisherigen Entscheidungen. Der ungewisse Transformationsprozess nimmt uns alle in Anspruch. Ich kann die Stimmigkeit dieses Prozesses spüren, so schmerzvoll und herausfordernd er sein mag. Er bietet uns die Möglichkeit, unsere Überlebensmechanismen und Wertvorstellungen zu konfrontieren und umzuwandeln, und unsere Bindung an unser Selbstbild, wer wir glauben zu sein und was wir mit ‚lebendig sein‘ meinen. Es ist wunderbar, voller Hoffnung und entsetzlich beängstigend.“

 

Und sie sagt auch:

“Es ist schon ulkig, dass wir in Zeiten so großer Öffnung Zuflucht suchen in alten Mustern und gewohnten Ängsten. Wir finden uns ganz leicht wieder in alten Verletzungen oder lassen es zu, uns als Opfer zu fühlen, und definieren darüber unsere Daseinsberechtigung. Wenn alte Sicherheiten bröseln, ist es wirklich einfach, unsere Identität neu zu verpacken – um irgendwie weiter zu machen statt zu zuzulassen, dass gewisse Dinge in sich zusammenbrechen. Vielleicht erkennen wir nicht, dass Schauspielern eine eigene Art der Zerstörung sein kann.”

Sie ist eine sehr weise Frau, die es genauso beschreibt, wie ich es gerade fühle.

 

Alles ist polarisiert: Der Brexit ist ein großes zeichen für diese Polarisation. Wir sollen dies und jenes glauben, und auch noch das dazwischen, aber was davon ist wahr? Wie erkennen wir die Wahrheit in allem und wie können wir sie uns erhalten?

 

Jane spricht dann über die Liebe. Sie ist die Wahrheit in allem. Wir erschaffen Illusionen aus dem so etwas wie Ton, wie gute  griechische Töpfer. Wir haben diesen riesigen Spielplatz erschaffen, in dem wir mit der illusion, wir könnten alles erschaffen, spielen – uns selbst als Opfer, dass man uns Dinge antut, die wir eigentlich uns selbst antun, dass es keine ‘wahre’ Liebe gibt. Echt, das haben wir gut gemacht. Wir verloren das Wissen, dass jedes Molekül im Universum Liebe ist und haben uns dafür in diese erstaunliche Illusion begeben. Das hätte nicht mal Steven Spielberg besser gekonnt. Wir haben den Film ‘Leben auf dem Planeten Erde’ erschaffen und irgendwann haben wir angefangen zu glauben, die Darsteller und die Erlebnisse, die wir selbst erschaffen haben, seien real und echt.

Könnten wir doch nur sehen, wofür diese Illusion ist – Liebe. Wie wäre es, zu erkennen, dass alles, was mit uns, durch uns und trotz uns geschieht, Liebe ist.

 

Manchmal spiele ich ein Spiel. Ich blicke auf meinen Rosengarten und spüre Liebe. Ich spreche liebevoll mit meinen Rosen, ermuntere sie und sage ihnen, wie schön sie sind. Dann mache ich das auch mit Unkraut; das ist ein bisschen schwieriger, aber sie haben dennoch die selbe Frequenz wie meine Rosen. Ich entschuldige mich bei ihnen dafür, dass ich sie ausrupfe, indem ich ihnen sage, dass sie wunderbaren Kompost ergeben werden. Mit den Schnecken muss ich das noch üben, das finde ich sehr schwer. Mental ist es einfach zu sagen, dass sie auch aus der Frequenz der universellen Liebe gemacht sind – das hilft, aber spüren kann ich die Liebe dafür nicht. Das ist noch am werden, aber es lohnt sich, das Spiel wiederholt zu Machen und damit zu arbeiten.

 

Wenn wir erkenne, für was diese Illusion gut ist, ist es wesentlich einfacher, was auch immer deine Aufmerksamkeit auf sich zieht, gehen zu lassen und zuzulassen, dass es seinen Weg geht. Das bedeutet nicht, dass wir alle in Höhlen sitzen und die Welt Machen lassen, sondern das zu tun, was der Wahrheit, dass alles Illusion auf der Basis von Liebe ist, entspricht. Wir haben jede Sekunde unseres die freie Wahl, uns für die Leibe zu entscheiden, uns zu erinnern, dass wir Liebe sind, dass alles Liebe ist. Das sollte ich dann wohl auch so mit meinen Schnecken Machen. Bin ich, die Schnecke und alles um uns aus Liebe gemacht, dann kann die Schnecke in Liebe – ohne Wut (weil sie eine meiner Pflanzen komplett vernichtet hat) - beseitigt werden.

 

Gehen wir mehr und mehr in das Bewusstsein, dass wir auf einem Planeten der Liebe in einem Universum der Liebe leben, erinnern wir uns fortwährend daran, dass wir die Erschaffer unserer eigenen Illusion sind, dass wir diese Illusion gerade verändern und bekommen wir Bewusstsein für die Wahrheit, dass alles Liebe ist, egal ob es so aussieht oder nicht.

 

Das ist unser Weg, der Weg, den wir vor Millionen von Jahren geplant haben – den der Illusion, die uns von der Liebe abgeschnitten hat und wieder in die Wahrheit zurückbringt. Bis dahin kämpfen wir mit dem, an das wir uns gewöhnt haben, auch wenn e suns schon lange nicht mehr hilft. Lass all das ziehen in Liebe (sage ich im Denken an meine Schnecke).

 

Es verletzt, es enttäuscht, es gibt die Trauer und den Schmerz – aber all das ist auch Liebe. Wir sind die Schöpfer, die Verletzung, Enttäuschung, Trauer und Schmerz erleben, um die Basis von allem zu erkennen – Liebe.

Wenn du Kontakt zu Jane möchtest, ihre Email-Adresse ist sacredspace@live.co.uk

 

 

 

PATRICIAS MÄRZ-BLOG

 

In den letzten Monaten habe ich festgestellt, wie wichtig es ist, zu meditieren oder sich zumindest ein wenig Zeit für Stille zu nehmen. Ich war so damit beschäftigt, verschiedene Dinge zu tun und Spaß zu haben, dass mir gar nicht aufgefallen ist, dass ich gestresst und überfordert war, bis ich fühlte, dass ich gestresst und überfordert war. Plötzlich war mir alles zu viel und ich wies jegliche Vereinbarung, dies oder jenes zu tun, von mir. Mein Schlaf wurde unruhiger, es gab Nächte, da konnte ich überhaupt gar nicht schlafen und mein Kopf fühlte sich an, als würden die Sonne und alle Planeten in unterschiedlichen Geschwindigkeiten um mich herum kreisen. Es war kein angenehmes Gefühl, denn auf jedem Planeten waren eine Menge unterschiedlicher Arbeiten zu erledigen.

 

Ich verschwendete nie einen Gedanken daran, mir eine Auszeit zu nehmen oder wenigstens ein paar Minuten still zu sitzen. Ich befand mich in einer Tretmühle und sie wollte, sie konnte, nicht stoppen, egal, wie sehr ich es auch wünschte. Ich bekam Kopfschmerzen und war die ganze Zeit über gereizt.

 

Eines Tages, wie auch immer, fühlte ich mich stark genug, das zu stoppen und einfach zu sein. In meinem Haus habe ich einen speziellen Platz, an dem ich sitze und meditiere oder wenigstens wahrnehmen kann, was in mir vorgeht und welche Emotionen da sind. Also verließ ich meinen Schreibtisch, ließ liegen, was da an zu erledigenden Dingen aufgetürmt vor mir lag und ging, um mich auf meinem speziellen Platz hinzusetzen. Ich hatte keine Ahnung, was passieren würde und ich beschimpfte mich selbst, dass ich jetzt dafür eigentlich gar keine Zeit hätte.

 

Ich fühlte in mich hinein und spürte den Tumult, das Brodeln und letztendlich hörte ich die Stimme der Selbstverurteilung. Die Stimme, die mir sagte, ich muss hart arbeiten, um mich zu beweisen, ich darf niemanden in Stich lassen, weil, als ich in Stich gelassen wurde, fühlte sich das so schlecht an und ich möchte nicht, dass andere das erleiden müssen und die Stimme in mir sagte auch, dass egal, wie hart ich arbeiten werde, ich nie gut genug sein werde.

 

Das sind uralte Themen von mir, die üblicherweise nicht mehr oft hochkommen, aber dadurch, dass ich mir diese Auszeit nahm, war ich in der Lage, sie wieder wahrzunehmen. An diesem Punkt hätte ich mich selbst weiter niedermachen können: “Ich sollte es besser wissen”, “Es wäre schön langsam an der Zeit, dass ich das alles ändere”, etc. etc. 

 

Aber warum hatte ich Angst davor, andere im Stich zu lassen? Ich fühlte und blickte tiefer und stellte fest, dass ich wollte, dass jeder mein Freund ist. Ich wollte, dass jeder nett zu mir ist. Ich wollte überprüfen, ob ich es wert bin, deren Freundin zu sein. Ich wollte belegen, dass ich einen Platz auf diesem Planeten habe, einen Vorwand dafür, dass ich hier bin.

 

Ich weiß, dass alles klingt ein wenig abgehoben, doch wenn wir tief in uns hineinblicken, ganz tief, dann entdecken wir diese Dinge, die da in uns schlummern und manchmal, wenn wir uns selbst quasi zerfleischen und einfach nicht mehr können, dann erlauben wir uns einen kurzen Blick auf das, was “da unten ist” und entdecken die Themen, die wir vor uns und vor anderen verstecken.

 

“Was soll ich dann tun?”, fragst du jetzt vielleicht. Ich kann dir nur sagen, was ich tue und was ich andere lehre, zu tun. Finde diesen Teil in dir, der das Licht und die Liebe hält. Das zu tun, ist wirklich hart, wenn da diese anderen Stimmen sind, die so stark und laut sind und dein Leben steuern, so wie es bei mir für einige Wochen lang war. Da ist ein Teil in dir, der ewig ist, der weiter lebt, wenn dein Körper vergeht. Dieser Teil ist in dir, doch es ist schwer, Zugriff auf ihn zu haben, wenn du dich selbst beschäftigt hältst. Gönne dir eine Auszeit, um nicht nur mit den Stimmen zu gehen, die dich tiefer in Stress, Müdigkeit und Angst führen, sondern mit dem Teil zu sein, der still ist und friedvoll. Ich fühle immer, dass dieser Teil in mir stets lächelt, auch wenn gerade die Tränen meine Wangen hinabfließen.

 

Manchmal ist es schwer, sich mit dem Teil in dir zu verbinden, aber du musst es nicht fühlen. Du musst nur “wissen”, das er da ist. Ich bitte ihn, an meinen Emotionen teilzuhaben. Mit dem Stress, der Müdigkeit, dem Zorn über mich selbst. Ich versuche, mich mit all diesen Emotionen, die durch diese tiefen, inneren Stimmen des Selbstzweifels, des Zornes und des Schmerzes angesteuert werden, zu verbinden. Es bedeutet, dass du deine Emotionen nicht von dir weist, sondern tiefer in sie hineingehst, in der Gewissheit, dass du nicht alleine bist, weil da noch der ewige, göttliche Teil in dir ist, dem dein Wohl am Herzen liegt, der deinen Lebensplan weiß und der weitaus mächtiger ist als irgendeiner deiner negativen Emotionen.

 

Wenn du das lange genug machst (mit Übung dauert es nicht lange), nimmst du wahr, wie sich die Dinge verändern. Es scheint, alsob alles leichter wird. Nun, deine Emotionen werden nicht verschwinden, doch sie werden kleiner und kleiner, bis du sie dann, vorsichtig, in deiner Tasche verstauen kannst, um sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu betrachten. Du fühlst, dass du sie jetzt managen kannst. Danach bitte ich mein ewiges Selbst um die Wahrheit. Ich atme die Wahrheit ein, wissend, dass sich diese hinter meinem menschlichen Verstehen befindet, denn die Wahrheit ist mächtiger als alles, was ich verstehen kann. Ich öffne mein Herz für die Wahrheit und ich fühle die Liebe. Die Liebe für den Planeten. Die Liebe für meine Familie und Freunde, und, das Wichtigste von allen, die Liebe für mich selbst, die Liebe für meine Reise. In diesem Moment urteile ich nicht über mich, ich urteile nicht über mein Tun. Nur ich und die Liebe und die Wahrheit meiner Existenz.

Es ist schwer, es zu beschreiben. Ich hoffe, mein Versuch, es dir zu erläutern, hilft dir etwas, wann auch immer du es benötigst.

 

Danach fühle ich mich völlig anders. Ich habe das Gefühl, dass die Arbeit, die ich leiste, einfach von der Hand geht und es strengt mich “das alles, was zu tun ist” nicht mehr an. Ich bin zurück im Fluss und ich empfinde keinen Stress beim Erledigen der Arbeit, es ist, als ob es sich von alleine erledigt. Worauf ich jedoch achten muss, ist, dass ich aufmerksam bleibe, denn es geht so schnell, dass ich mich selbst wieder in allem verliere und versuche, alles alleine zu erledigen und dann vergesse ich, dass ich eine göttliche Hilfe habe, die mich dabei unterstützt, alle diese Jobs zu erledigen. Solange ich mich daran erinnere, mir, wenn möglich, täglich eine Auszeit von wenigstens zehn Minuten zu nehmen. Was sind schon zehn Minuten? Eine Teepause! Ich kann auf eine Teepause verzichten, um das zu tun, was ich als immens wichtig für mich und meine Reise empfinde. Also lass doch manches vom geliebten Geschäftigsein sein und schaffe Zeit für inneres Verbinden und Reflektieren. 

 

Ich hoffe, Du findest Zeit. Wenn Du Unterstützung brauchst, melde dich, du weißt, wie du mich erreichst.

 

 

 

BLOG JANUARY 2019

 

EUCH ALLEN EIN GUTES NEUES JAH

Endlich hat das Jahr 2019 begonnen und wir können uns jetzt ein bisschen entspannen. 2018 war für viele ein einziger Kampf. Es gab viel Veränderung und Veränderung zeigt sich nicht immer so, wie wir sie erwarten oder so, dass wir mit ihr umgehen können.

 

2018 gab es viel Veränderung bei mir. Ich habe mich selbst sehr hinterfragt, meine Arbeit, mein Leben – es war, als säße ich an einem Kiesstrand und als würde jeder Kiesel mir zurufen ‘Dreh mich um und schau, was du unter mir findest’. Ich weiß genau, warum ich im letzten Jahr nicht viele Workshops gehalten habe, den meine Arbeit in dem Jar war – ich selbst.

 

Auch wenn es manchmal schwierig und schmerzvoll war, gab es doch die Momente, in denen ich gefühlt habe, dass ich nicht alleine und irgendwie nach wie vor ‘verbunden’ bin. Einer dieser Moment war, als Gaia (das Bewusstsein des Planeten Erde) Eloha und mich gebeten hat, einen weiteren Earth-Connections-Workshop zu machen. Ich habe zu diesem Zeitpunkt nicht erwartet, dass irgendjemand zu mir sprechen würde. Ich habe einen Fluß und den Lauf des Wassers um die Steine beobachtet , wie es über manche Steine hinwegfloß und andere gänzlich zu ignorieren schien. Plötzlich bat mich diese Stimme, die ich eine ganze Zeit lang nicht mehr gehört hatte, die sich aber immer noch so bekannt anhörte, Eloha und mich, eine neue Earth-Connection-Woche anzubieten. Ich bin vor Freude fast bis in die Baumwipfel gesprungen. Als ich Eloha davon erzählte, spürte sie in sich sofort große Zustimmung. Wir setzen uns umgehend zusammen und organisierten Unterkunft, Transport und Verpflegung. Alles fand sich wie von selbst. Sobald wir Informationen dazu nach außen gaben, meldeten sich Menschen, die dabei sein wollten. Alles fügte sich - ganz einfach. In Elohas und meinem Leben war dem nicht so.

Mein innerer Kampf wurde ausgeprägter. Ich zweifelte alles an, das ich zu sein glaubte und alles, in das ich Energie gesteckt hatte – außer der Earth Connection. Das war das einzig Konstante in meinem Leben und es gab nicht einen Moment, in dem ich daran gezweifelt habe, dass die Earth Connection stattfinden würde.

Einige Monate später hatte ich ein Erlebnis, in dem ich die reine Liebe des Schöpfers, des Universums, der Quelle spürte. Ich habe mich so sehr als Teil dieser ewigen, allumfassenden und im Fluß mit allen höheren Kräften seienden Liebe gefühlt, so als ob ich jedermann in meinem Herzen aufnehmen könnte. Die Botschaft, die dabei zu mir kam, besagte, dass mein Herz aufgesprengt worden war und meine Seele frei fliegen könne. Dieses freie Fliegen meiner Seele befreite mich von meiner Angst, meinen Zweifeln, meinem Schmerz. Mit so etwas hatte ich nicht gerechnet, aber ich glaube, das war das Endergebnis meines Unter-die Kiesel- Schauens.

Ich spüre, dass ab 2019 mehr und mehr von uns heller leuchten werden als je zuvor. Wir brauchen nichts zu forcieren, es geschieht von selbst, wenn wir bereit dazu sind. Es ist, als wären wir alle Figuren aus Silber, die ihren Glanz durch die Mühen und Probleme des Alltags verlieren und dann kommt da der Schöpfer mit seinem Silberputztuch, putzt uns einmal ordentlich und dann leuchten wir wieder, strahlender, intensiver und mit mehr Integrität als zuvor.

Wir sind auf einer Reise – zu werden, wofür wir gedacht sind, wer wir wirklich sind. Ich spüre ganz klar, dass 2019 die Energie für große Schritte in diese Richtung hält. Ich spüre ganz deutlich, dass 2019 ein sehr wichtiges Jahr für uns und den Planeten sein wird. Ich habe mich oft gefragt, warum Gaia nach einer neuen Earth Connection für dieses Jahr ruft, nachdem sie uns 2012 gesagt hatte, das wäre die letzte gewesen, die es brauchte. Ich kann spüren, wie die Zahnräder ihre Richtung wechseln und sich die Dinge für unseren Planeten und im Sinne der höheren Wahrheit fügen. Ich kann es noch nicht wirklich in Worte fassen, noch ist es ein Gefühl! Wenn du meinst, das letzte Jahr war das Jahr der Veränderung – dann hast du noch nicht alles gesehen! Es ist Wendezeit, alles verändert sich und wir werden erleben, was die Veränderungen bringen. Wir werden Kostproben von Schönheit und Freiheit kosten.

Alles ist bereit, uns zu unterstützen und zu führen, wir müssen nur auf unser Herz hören und es öffnen. Die Erde bereitet sich auf massive Veränderung vor und das müssen wir auch, unser Herz wird uns dabei leiten.

Bleib verbunden mit was auch immer dich unterstützt. Bleib in Verbindung mit Freuden und Familie, die dich kennen und wissen, woher du kommst, die dich unterstützen können. Wir sind alle gemeinsam unterwegs - einmal erhältst du Unterstützung und einandermal unterstützt du selbst jemanden. Einmal bist du Lehrer und dann wieder bist du Lernender.

Halte dich auf dem wilden, buckelnden Pferd. Es wird uns dahin bringen, wofür wir hierher gekommen sind, in unsere Wahrheit, wer wir wirklich sind und in die Wahrheit des Lebens auf einem wunderbaren, göttlichen Planeten. Lasse dich von deinem Herzen leiten, den es kennt die Wahrheit, sie ist in ihm verborgen. Nutze die Möglichkeiten, dein Herz zu öffnen und erschließe dir die Wahrheit.

Viel Glück für 2019

Es tut mir leid, dass ich nicht regelmäßig am Blog drangeblieben bin. Ich werde künftig versuchen, jeden Monat zu schreiben. Wenn nicht, kannst du mir gerne eine Beschwerde-Email schicken.

Details zur Earth Connection 2019 findest du auf meiner Event-/Veranstaltungs-Seite. Einige Plätze haben wir  noch und erinnern dich kurz daran, dass der Frühbucherrabatt (der sich echt rentiert) mit Ende diesen Monats ausläuft.

BLOG SEPTEMBER 2018

 

 

Ich bekam so viele wundervolle Rückmeldungen von Menschen aus aller Welt, die mir dankten, dass ich über all die Jahre meinen Newsletter “Der Drache spricht” geschrieben und versandt hatte und die mir erzählten, wie sehr es oft geholfen und unterstützt hatte. Manche der Antworten berührten wahrhaftig mein Herz. Oh, wie sehr wünschte ich mir, die Menschen hätten geantwortet, während ich noch meinen Newsletter verschickte und nicht darauf warteten, sich erst zu melden, nachdem ich beschloss, ihn zu beenden.

 

Manches Mal fühlte ich mich so alleine. Ich stimmte mich auf die planetare Energie ein, schrieb darüber, verschickte es per Mail und Post und erhielt gelegentlich ein “danke, das hat wirklich geholfen”. Schon interessant, wie wir manches als selbstverständlich betrachten. Wir drücken oft nicht aus, was etwas für uns bedeutet, bis es zu spät ist. Es hat mich daran erinnert, dass ich schon lange nicht mehr zu meinen Kindern gesagt habe, wie viel sie mir bedeuten und wie sehr ich sie schätze. Dasselbe gilt für meine Freunde. Das ist etwas, was ich erledigen werde, bevor ich den nächsten Blogartikel schreibe.

 

Ich weiß, aktuell sehen die Dinge überall sehr schlimm aus. Es begegnen mir mehr und mehr Menschen, denen Unterstützungsleistungen verwehrt werden und die zu krank zum Arbeiten sind. Wie sollen sie nur leben? Ich habe beobachtet, wie Menschen wegen einer kleinen Kleinigkeit aggressiv werden. Die Zeitungen und die Nachrichten, mit ihrem Hass, ihren giftigen Reden und den parteiischen Berichterstattungen, sind nicht gerade hilfreich. Ich habe manchmal das Gefühl, auf einem Planeten zu leben, der randvoll ist mit Hass, Hass, Hass. 

 

Ich erinnere mich zurück, wie es war – in den lemurianischen Zeiten. Ja, ich weiß, es klingt ein wenig verrückt, doch wenn du tief in dein Herz hineinblickst: Erinnerst du dich dann nicht auch an diese Zeit? Als wir zusammen in Gemeinschaften lebten, in denen sich jeder um den anderen kümmerte und niemand unversorgt war. Als die Tiere keine Angst vor uns hatten und aus unserer Hand aßen (nun, manche taten es!). Als da kein Streiten zwischen uns war. Kinder wurden behütet und gelehrt, auf sich zu achten und ihren Herzen zu folgen und nicht darauf trainiert, Arbeiten zu erledigen, die zu tun sind. Alte Menschen wurden für ihre Weisheit und ihre Fähigkeiten geschätzt, nicht geschmäht und dafür verantwortlich gemacht, dass die Pensionskasse schrumpft. Wir lebten in Frieden und ehrten den Planeten als heilig, dankten ihm mit Ritualen und erinnerten uns, dass unsere Mutter Erde uns nährt.

 

Nun, auch wenn du nicht daran glaubst, dass wir während der lemurianischen Zeit lebten (ich kann es dir nicht verdenken), fühle ich doch, dass so viele von uns eine Vision davon in sich tragen, wie wir es gerne hätten. Friedvoll, nährend, inspirierend. Was ist falsch gelaufen? Wie können wir es richtigstellen? 

 

Es sei erwähnt, dass es bereits viele Menschen gibt, die daran arbeiten, dass es richtig gestellt wird. Ich kenne Menschen, die Kinder auf eine Art und Weise unterrichten, die nicht dem geläufigen Schul- und Ausbildungssystem entspricht. Ich weiß von Menschen, die ganzheitlich heilen. Mir sind Menschen bekannt, die fleißig unsere Umwelt schützen und da gibt es jene, die an friedvollen Mahnwachen und friedlichen Diskussionen teilnehmen und sich an friedfertigen Projekten beteiligen. Ich bewundere diese Menschen und wenn jemand von diesen Menschen meinen Blog hier liest: “Meine Gedanken sind mit dir, bitte fahre mit deinen Bemühungen fort, denn sie bleiben nicht unbemerkt und sie werden wahrhaftig geschätzt.”

 

Als die Menschheit den Planeten nicht mehr anbetete und als heilig betrachtete, hörte der Mensch auf, einander als heilig anzusehen. Das hat dazu geführt, dass wir einander nur mehr benutzten und ausnahmen, so wie wir den Planeten ausnahmen. Wir hörten auf, das Nährende, das uns unser Planet schenkt, zu schätzen und dann vergaßen wir, wie wir den Planeten, uns selbst und andere nähren können. Wir begannen, uns selbst und denen, die uns nahe stehen, nur mehr zu dienen und vergaßen, dass wir eine Gemeinschaft von Menschen sind, dass wir alle eine große, eine sehr große, Familie sind.

 

Wir haben keine Ehrfurcht mehr vor diesem Planet, vielmehr glauben wir, wir können ihn kontrollieren. Wir glauben auch, wir können einander kontrollieren. Wir wurden zu einer eigennützigen Spezies.

 

Doch wir können es verändern. All die Menschen die auf ihre kleine, feine Art und Weise versuchen, die Dinge zu verändern, sind wie kleine Blinklichter im Dunkeln. Wenn wir ihnen unsere Wertschätzung für ihr Tun zeigen, leuchten diese Lichter heller.

Wir alle können Dinge tun, um kleine Blinklichter zu erzeugen und um sie in der Dunkelheit, die so nah scheint, heller leuchten zu lassen. Und wenn es dir nur möglich ist, jemandem ein Lächeln zu schenken, dann tu es. Ich kann nicht jedem Obdachlosen, den ich sehe, “etwas Großes” angedeihen lassen, doch ich kann ihm in die Augen schauen, lächeln und vielleicht ein wenig mit ihm plaudern. Ich kann der Essensausgabe eine Kleinigkeit spenden. Ich kann etwas Wichtiges re-tweeten. Ich kann eine Petition unterzeichnen. Ich kann an einer Mahnwache teilnehmen. Ich kann andere in meine Meditationen einschließen. Es gibt viele verschiedene, kleine und große, Dinge, die man tun kann, um die Blinklichter einzuschalten und heller zu machen.

 

Wir können auch in die Natur hinausgehen und mit den Bäumen, den Steinen und dem Gras sprechen und unsere Wertschätzung für diesen Planeten und das, was sie uns schenkt, ausdrücken. Vielleicht möchtest du einen kleinen Alter mit Steinen, Blättern und Blumen machen und Mutter Erde danken, für all das, was sie für uns tut. Lasst uns die Heiligkeit zurück auf die Erde bringen und zurück zu uns und zueinander.

 

Nichts ist verloren, wir alle können auf kleine Art und Weise Lemuria zurück in unser Bewusstsein bringen, durch Mitgefühl, durch Teilen, durch Sanftmut, durch Friede.

 

An alle, die dies hier lesen und leuchtende Blinklichter sind: Danke, danke, danke.

 

Bis nächsten Monat, seid gesegnet und geliebt.

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