Patricia's Dragon's Talk Blog

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March 2022

Wie verrückt ist das denn?

Oh mein Gott, welcher Verrücktheiten werden wir derzeit auf unserem Planeten Zeuge? Familie und Freunde, die nicht mehr miteinander sprechen, weil sie unterschiedliche Meinungen über die Covid-Situation und die Impfung haben; Russlands Verhalten gegenüber der Ukraine; der Jemen, Afghanistan. Die Liste ist endlos. Von allen Seiten werden wir mit Verrücktheit bombardiert.

Manchmal kann es schwer sein, zurechnungsfähig zu bleiben. Denn alle diese Situationen erzeugen eine Energie, die Menschen in das Verrücktsein regelrecht hineinsaugen. Viele von Euch haben mich deswegen kontaktiert, weil sie diese kirre Energie fühlen und dadurch ihre Angst zum Vorschein kommt.

Wie können wir in Zeiten wie diesen zurechnungsfähig bleiben? Wie können wir unsere Herzen offenhalten und nicht im Chaos versinken oder wie können wir mit der Angst umgehen, die sich zeigt?

Manche von uns neigen dazu, den Kopf in den Sand zu stecken in der Hoffnung, dass alles vorüber ist, wenn sie den Kopf wieder rausziehen. Manche Menschen weigern sich, die Nachrichten zu schauen, um ihre Energie unbefleckt zu halten. Aber ist das die Antwort? Ist es das, weswegen wir hier sind?

Manchmal bemerken wir nicht einmal, dass wir in Angst sind. Wir müssen aktuell aufmerksamer sein denn je. Es ist wichtig – mehr als sonst – unsere Gedanken, Reaktionen – was wir zu anderen sagen und was wir tun – zu hinterfragen. Wir mögen andere für die Kriege auf der Welt verurteilen, doch welche Kriege führen wir in uns selbst? Für viele von uns spielt sich der Krieg in uns selbst ab.

Das Ego und der Verstand erzählen uns viele Dinge, doch sind diese korrekt, sind sie die Wahrheit? Wir mögen das glauben, weil wir in einer physischen, materiellen Welt leben, in der unsere Gedanken passen müssen, aber gibt es da noch eine andere Welt, eine andere Art zu denken?

Einer meiner lieben Freunde schenkte mir zu meinem Geburtstag das Buch „Engoldenment“ von Andrew Harvey. Darin findet sich ein Jahr voller Gedichte von Kabir, einem der größten Mystiker und Poeten Indiens. Es ist eine stetige Quelle der Inspiration. Hier ist ein Gedicht, welches für diese Zeiten passend ist:

‚Beinahe jeder ertrinkt in Mayas Meer des dunklen Feuers.
Kannst du nicht die Schreie hören? Kannst du nicht den Rauch riechen?

Kabir sagt: Hinter Gut und Böse, hinter Freude oder Misere,
das Licht, das du bist
ist, wie es immer war

und immer sein wird.‘

Das Licht, das Du bist. Wie verrückt ist es, daran zu glauben, dass Du das Licht in all dieser Dunkelheit bist? Wie verrückt erscheint es, zu glauben, dass Du das Göttliche, das Heilige, bist? Wie verrückt ist es, zu glauben, dass Du genau deswegen in dieser speziellen Zeit hier bist, um den Unterschied zu machen?

Was würde passieren, wenn mehr und mehr von uns damit beginnen, an diese ‚andere‘ Verrücktheit zu glauben, die Verrücktheit des Geistes? Wie würde die Welt dann aussehen?

Wenn die menschliche Rasse daran glauben würde, dass wir alle verbunden sind, dass wir eine Familie sind, dass jeder von uns dieses Licht ist, dass jeder von uns dieser göttliche Tempel, dieses heilige Licht ist, dass wir alle Teile des höchsten universellen Bewusstseins sind: Gott, die Quelle, der Schöpfer, Göttin, höchstes Wesen. Wie würde die Welt dann aussehen?

Es würde selbstverständlich viel einfacher sein, unsere Herzen offen zu halten und einander mit Mitgefühl und Verständnis, statt mit Rechthaberei zu begegnen. Wir würden einander und die Geschenke, die jedes menschliche Wesen bietet, wertschätzen.

Ich glaube, dass jeder einzelne von uns hier ist, um etwas zu verändern. Ich glaube an diese Verrücktheit, dass wir göttliche Wesen sind und deswegen hier, 

um die Veränderung zu sein. Wir wissen oft nicht, welchen Unterschied wir machen. Manchmal führen wir nur ein Gespräch mit jemandem im Supermarkt und wir sehen nicht, was das für diese Menschen für diesen Tag oder sein Leben für eine Veränderung bewirkt.

Lasst uns verrückt werden – verrückt in Liebe und Licht. Lasst uns andere ermutigen, diesen kirren Weg zu gehen. Lasst uns eine weltweite Bewegung starten, um die Verrücktheit der Angst gegen die Verrücktheit der Liebe zu tauschen. Lasst uns mit unseren Nachbarn, Freunden und unserer Familie beginnen. Wenn wir angesichts eines Meinungsunterschiedes ausfällig werden, lasst uns verrückt genug sein, uns zu entschuldigen, zu vergeben und Liebe zu zeigen, vor allem dann, wenn das Gegenüber nicht auf ähnliche Art und Weise reagieren möchte. Total verrückt,

nicht wahr? Doch welche Art von Verrücktheit wird uns am Ende mehr Freude, mehr Liebe und mehr Frieden bringen?
In verrückter Liebe – Patricia

 

JANUAR 2022

Neujahrsgedanken

Zu Neujahr definieren wir normalerweise unsere Neujahrsvorsätze. Meistens halten diese aber nie lange und wir rutschen wieder ab in die Dunkelheit.

Unsere Vorsätze sind üblicherweise Dinge, die wir beenden oder beginnen möchten. Es ist entweder etwas, das uns nicht mehr gefällt oder da ist etwas in uns, das wir verändern wollen. Das neue Jahr nutzen wir dann dafür als Startschuss.

Ich wechsle jetzt nicht das Thema, wenn ich sage, dass alles in der Natur danach strebt, in Richtung des Lichts zu wachsen. Auch an den dunkelsten Orten ist der Drang vorhanden, sich dem Licht entgegenzustrecken, um sich dann zu entfalten und in seiner vollen Pracht zu zeigen.

Auch wir sind Natur und fühlen diese Sehnsucht in unseren Herzen, zum Licht zu wachsen, das Licht zu sein, sich zu entfalten und unsere Schönheit zu zeigen. Neujahrsvorsätze sind der Sog in Richtung des Lichts. Wenn es da etwas in unserem Leben gibt, das wir ändern möchten, dann ist es, weil wir besser werden wollen. Wir wollen unserem wahren Selbst gerecht werden, wir wollen uns vervollkommnen.

Einige von uns hatten keine nährende Kindheit, die uns beim Aufblühen geholfen hätte. Eine förderliche Erziehung ist wie das Wachsen auf nahrhaftem Untergrund. Doch weil die Natur darauf drängt, zum Licht zu wachsen, bedeutet das für jeden, unabhängig davon, ob er genährt wurde oder nicht, dieses Wachstumsdrängen in sich zu haben, ob man es nun ignoriert oder willkommen heißt.

Wenn du deine Vorsätze definierst, achte darauf, warum du sie wählst. Was ist der Zweck? Keine Sorge, wenn du dir nur vorgenommen hast, eine Diät zu machen. Vergiss nicht, dass Gewicht zu verlieren gut für deine Gesundheit und ebenso gut für dein Selbstwertgefühl ist. Übergib den Vorsatz nach oben, sodass es für dein höchstes Wohl ist. Das erzeugt eine andere Verbindlichkeit und lässt dich besser durchhalten. Es ist auch gut, einen Zeitplan festzulegen. Du kannst immer noch den Zeitplan erweitern oder etwas abändern, wenn du einen Teil erfolgreich abgeschlossen hast.

Du musst aber auch nicht auf das neue Jahr warten, um dir etwas vorzunehmen, das kannst du immer tun. Vielleicht gibt es da etwas in deinem Leben, das nicht gut für dich ist oder du möchtest etwas gehen lassen, weil es dich am Wachsen hindert. Oder du möchtest etwas tun, was deinem höchsten Wohl dient oder dich einfach besser fühlen lässt. Setz die Intention, definiere den Vorsatz. Mach, was auch immer es ist, zu deinem höchsten Wohl.

Dieses Jahr habe ich mir zwei Dinge vorgenommen (und das liegt schon Wochen zurück). Eines ist, täglich für eine halbe Stunde zu meditieren. Ich hab mir das schon oft vorgenommen, doch ich hielt es nie lange durch. Seitdem ich es zu meinem höchsten Wohl tue, bin ich seit Wochen dabei. Das andere war, das Klavierspielen zu erlernen. Auch das habe ich schon vor Jahren begonnen, doch dann kam Covid und ich hörte auf, Stunden zu nehmen und zu üben. Und wieder, es für mein höchstes Wohl zu tun, erhöhte die Relevanz, damit fortzufahren. Was für eine Freude, wenn ich ein Musikstück lerne und es klingt, wie es klingen sollte!

Alles, was wir tun, hilft uns, zum Licht zu wachsen. Der Mensch zu sein, der wir geboren wurden, ist Teil unseres Wachstums. Wir müssen wachsen, das ist unsere Natur. Lasst und weiterwachsen und blühen und unsere Schönheit sowie die um uns herum wertschätzen.

Ich wünsche Euch allen ein fantastisches, magisches 2022 - Patricia

NOVEMBER 2021

 

Der Weg nach Hause

Viele von uns haben das Gefühl, sie gehören nicht mehr zu diesem Planeten – der Planet passt schon, aber all die anderen Menschen, die auch hier wohnen... Ich habe Menschen getroffen, die seit vielen Leben das Gefühl haben, auf diesem Planeten gestrandet zu sein, und sich nach einem tief im Herzen verankerten Gefühl von Heimat und Zuhause sehnen.

Ich weiß genau, wie sie sich fühlen. Ich bin so oft umgezogen auf der Suche nach meinem ‚Zuhause‘. In jedem Land, in dem ich je war, hatte ich das Gefühl, da könnte ich bleiben und mein Zuhause für mich aufbauen. Ich habe mich immer sehr mit der Erde verbunden gefühlt und channele ja nun auch seit vielen Jahren Gaia, das Erdenbewusstsein – aber tief in mir drinnen hatte ich nie das Gefühl, wirklich zuhause zu sein.

Manche haben das Gefühl ein Wesen von ‘außerhalb des Planeten’ zu sein, dessen ‘Job’ es ist, auf diesem Planeten zu leben und diesen auf seiner Reise in eine anderen Dimension zu unterstützen - den Planeten nach Hause zu bringen. Was bedeutet das denn? Wo ist ‘Zuhause’?

Erst einmal sind wir alle menschliche Wesen, die sich entschieden haben, auf dieser Erde zu einem unglaublich wichtigen Zeitpunkt ihrer Reise zu inkarnieren. Manche leben schon viele Leben lang auf der Erde. Ich glaube auch, dass viele von uns Erfahrungen haben mit anderen Dimensionen, Ebenen und Existenzen. Auch wenn dieser Planet nicht unser ursprüngliches Zuhause ist, so müssen wir uns doch erinnern, dass wir wie Schnecken sind – ja, wie Schnecken ihr Haus auf ihrem Rücken bei sich tragen, so tragen wir unser Zuhause in unserem Herzen.

Wenn ich übe, mein Herz in jeder Situation offen zu halten, mein Leben mit dem Gefühl von Dankbarkeit und Zufriedenheit zu leben, bin ich zuhause angekommen UND und ich hatte dann auch keinen weiteren Umzugskosten zu stemmen.

Unser Herz ist unsere spirituelle Mitte. Spirit fühlt sich immer zuhause, denn für Spirit / unsere Seele existiert keine Trennung – zuhause ist immer im Hier-und-Jetzt. Spirit hat den Raum der Einheit, des Ich-bin-Alles und der Liebe nie verlassen. Wenn wir mehr aus dem Herzen leben, dann leben wir immer genau am ‘place-to-be’, da wo wir im Hier-und-Jetzt sind und sein sollen. Seit ich das erkannt habe, bin ich zufriedener und empfinde weniger Sorge, Angst und Enttäuschung.

Folge deinem Atem bis in die Mitte deines Herzens, nimm das Herzzentrum bewusster wahr, hör ihm zu, sprich mit ihm – das ist dein Zuhause.

Wenn du dir deines Herzzentrums bewusster bist, sind dir auch deine eigenen Handlungen bewusster. Du wirst dich selbst fragen: ‘Kam das eben Gesagte oder Getane von Herzen oder nicht?’ Stelle alle Fragen, auch die Lebens verändernden, deinem Herzen. Dein Spirit/deine Seele kennt den Grund deines Hierseins, weiß, warum du dich genau jetzt inkarniert hast, und freut sich, wenn es deine Fragen beantworten darf, vor allem wenn du bereit bist, gemäß seinen Antworten zu handeln.

Achte auf den Unterschied zwischen einer Herzensantwort und der des Egos. Die Herzensantwort geht immer einher mit einem Gefühl von Freiden, so als wäre etwas bereits geschafft Die Ego-Anwort fühlt sich immer sehr geschäftig an und beginnt umgehend mit der Planung, manchmal schon bevor es überhaupt eine Antwort gegegeben hat. Übe ein bisschen damit und schau, was geschieht. Wenn du dich darüber austauschen möchtest, dann kann ich Erfahrungsberichte in den Januar Dragons’s Talk mit reinschreiben.

Love, Patricia

 

SEPTEMBER 2021

 

Die Kraft der Liebe

Ich weiß, dass ist der Titel meines Vortrags vom Donnerstag, 23.09.2021 (Details dazu findest Du weiter unten), doch mir fiel nichts anderes ein, das jetzt wichtiger sein könnte als das.

Ich habe realisiert, wie schwierig es momentan ist, unsere Herzen offen zu halten, wenn es auf der Welt so zugeht, wenn es so scheint, als gäbe es keine Liebe und kein Mitgefühl mehr. Ich habe auch festgestellt, dass, wenn wir gefangen sind im Hick-Hack und in Argumenten, auf unseren Ansichten und Standpunkten beharren und in der Distanzierung verharren, unsere Herzen sich zu verschließen beginnen, was dazu führt, dass sie sich auch gegenüber uns selbst verschließen.

Wir beginnen, uns selbst Vorwürfe zu machen, weil wir es nicht besser wissen, weil wir im Argumentieren hängen bleiben, weil wir schlecht über andere Menschen denken, über unsere Regierung, über die großen Konzerne.

Manchmal fühlen wir uns kraftlos, um zu helfen oder die Situation zu verändern.

Wenn wir uns selbst in Vorwürfen wiederfinden oder uns über eine Situation im Außen oder über eine persönliche Situation ärgern, dann müssen wir uns daran erinnern, eine kleine Auszeit zu nehmen, um zurück in unsere Herzen zu kommen.

Wir müssen uns nur auf unser Herzzentrum fokussieren, denn das ist der kraftvollste Teil unseres Körpers. Unser Ärger, unsere Gefühle der Kraftlosigkeit, der Schuld und der Angst lösen sich auf, sobald unser Fokus wieder zurück in unserem Herzen ist. Wenn wir unserem Atem in unser Herz folgen, können wir die Ruhe und den Frieden, den unser Herz uns schenkt, fühlen. Wir finden dann heraus, dass wir wieder liebevolle Gedanken denken, Mitgefühl für andere empfinden und wieder ein Verständnis für andere, wo auch immer sie herkommen, haben.

Während Du Dich an diesem Ort befindest, erübrige auch einen Gedanken für Dich selbst. Hab Mitgefühl mit Dir und Verständnis dafür, woher Du kommst. Vergib Dir für alles, wofür Du Dich schuldig fühlst. Sende liebende Gedanken von Deinem Herzen in Deinen Kopf und in den Rest Deines Körpers.

Alle unseren Herzen sind weise, verbunden mit unserem Höheren Selbst, mit dem Universum, mit der Quelle. Unser Herzzentrum ist der Raum in uns, in dem wir uns mit all der Weisheit, der Liebe und dem Mitgefühl verbinden können.

Wir können die Energie auf diesem Planeten verändern, indem wir unsere Herzen nutzen. Wir können all die negativen Gedanken, Worte und Handlungen in unserem Herzen transformieren. So kraftvoll sind wir! Und das ist, wofür wir hier sind! Wir werden nicht mit dieser Negativität weitermachen, wir werden sie mithilfe unserer Herzen transformieren.

Das nun wieder wissend, erinnere Dich auch daran, dass jegliche negative Meinung, die Du über Dich selbst hast, ebenso transformiert werden kann, was Dir wieder mehr Mitgefühl und Liebe für Dich selbst erlaubt.

Sei in Liebe mit Dir selbst, mit dem Leben, mit unserem Planeten.

Von meinem Herzen zu Deinem – Patricia

 

JULI 2021

 

Bleib in Deinem Herzraum

Mehr denn je sollten wir in unserem Herzraum sein. Das bedeutet, zu leben, zu sprechen und aus dem Herzzentrum heraus zu agieren. Wir sollten uns dieses Raums bewusst sein so oft wir nur können.

So viel von dem, was wir beobachten, lässt uns kalt oder macht uns Angst. So viel von dem, was derzeit auf unserem Planeten geschieht, scheint durch Hass, Trennung, Wut und Angst zu entstehen. Da erinnert uns im Moment so viel an die Abwesenheit von Liebe, Mitgefühl und Hoffnung.

Das sind nun also die dunklen Zeiten vor denen seit Jahren gewarnt wird. Das ist die dunkle Zeit der planetaren Seele, wenn Du so möchtest.
Nun, deswegen sind wir inkarniert. Das ist der Grund, warum wir wieder Mensch sein wollten. Wir wählten, das Licht scheinen zu lassen oder es zu verankern. Wir wählten, der Fels in der Brandung für andere zu sein. Wir wählten die Liebe zu sein, weil es in diesen Zeiten so aussehen würde, als wäre sie Mangelware.

Das ist nicht immer einfach. Wir sind bereits unseren eigenen Traumata und Leiden, unserer Betrübnis und Trauer, begegnet und jetzt fühlen wir tief in uns, nachdem wir unsere Leiden hinter uns gebracht haben, dass es das noch nicht war. Da ist noch mehr, da gibt es noch mehr zu tun.

Manchmal verlieren wir uns in Trauer und Schmerz. Manchmal sind unsere Leben so stressig, dass wir vergessen, wer wir wirklich sind und wir vergessen, einander zu erinnern. Ich glaube, das ist, was ich mit diesem monatlichen Dragons Talk versuche, zu tun. Indem ich Euch erinnere, erinnere ich mich.

Speziell in diesen Zeiten, in denen wir uns in der Minderheit fühlen und glauben, dass die um uns herum uns nicht verstehen. Wir müssen versuchen, uns gegenseitig an die Kraft der Liebe zu erinnern. In unserem Herzraum ist jeder gleich, da gibt es kein Richtig und kein Falsch – nur Liebe.

Wenn uns jemand verärgert oder wir denken, dass sie falsch liegen, dann nutze ein paar Minuten Deiner Zeit, um einfach in den Herzraum zu atmen und Du wirst erkennen, dass der Verdruss oder Ärger keine Bedeutung hat. Das Richtig oder Falsch zu diskutieren, ist Gehirnzeugs, ist Ego. Wohingegen das Verbringen der Zeit im Herzraum, das Lernen, zu lieben, zu vergeben und zu verstehen, woher der andere kommt, ist der Raum des göttlichen Selbst.

Herzen vereinen uns alle. Ich denke, wir sollten diese Übung versuchen. Wenn da jemand ist, mit dem Du nicht klarkommst, den Du nicht besonders magst oder Du erkennst, dass Du über ihn oder sie urteilst, dann atme in Deinen Herzraum hinein und Du wirst erkennen, dass Du entspannst. Denk an die Person, doch tu es aus Deinem Herzraum heraus. Ich garantiere Dir, dass Du Dich dann bezogen auf diese Person – und auch Dir gegenüber – besser fühlst, denn wenn wir über andere urteilen, urteilen wir auch über uns selbst.

Ich möchte auf einem Planeten leben, auf welchem alle aus ihrem Herzraum heraus leben. Wir schaffen Raum für andere, wir verbinden uns mit anderen – wir fühlen den Frieden und die Liebe tief in uns. Wobei, hier ist der Clou: Wie kann ich erwarten, dass andere es tun, wenn ich mich selbst nicht darum bemühe? Wie kann ich erwarten, dass, wenn ich mein Herz mir und anderen gegenüber nicht öffne, auf einem Planeten zu leben, der voller Liebe ist?

Die Menschen haben vergessen, dass sie göttlich sind, dass sie ein unendliches Seelenselbst, welches in ihren Herzen lebt, haben, dass ihre Herzen groß genug sind, um alle eintreten zu lassen: die Guten, die Bösen, die Hässlichen. Dass da Platz in ihren Herzen und das sensible Gefühl der Zugehörigkeit ist. Überleg mal, wie es sich anfühlt, wenn Du daran denkst, dass all das, was wir jetzt da draußen sehen, tatsächlich alles ist. Ich bin mir sicher, Du würdest Dich echt hoffnungslos fühlen. Wir sind der Weckauftrag. Wir sind diejenigen, die Verstehen, Mitgefühl und Richtung geben können.

Ich sage vielen Menschen, dass sie in den Bereich in die Mitte ihrer Brust atmen sollen, um eine Art kurze Meditation zu machen bei welcher der Fokus auf diesem Bereich liegt. Es ist eine einfache Anleitung und ich mache die Erfahrung, dass viele Menschen es freudvoll versuchen, auch jene, die sich dessen nicht bewusst sind, dass sie spirituell sind oder sich auf einem spirituellen Pfad befinden. Wir ALLE sind göttlich, wir alle sind verbunden.

Lasst uns noch über das Verbinden sprechen: Jeden Donnerstag um 19:30 nehmen sich Menschen fünfzehn Minuten Zeit, um sich quer über den Erdball miteinander zu verbinden, um die Erde und einander in Liebe zu halten. Vergangenen Donnerstag habe ich vergessen. Ich war dabei, mich für einen Abendtermin außer Haus fertig zu machen. Ich war so darauf fokussiert, rechtzeitig aus dem Haus zu kommen, dass ich völlig vergessen habe. Plötzlich fühlte ich einen tiefen Frieden in mir, dass ich alles rechtzeitig schaffen würde. Ich sah auf die Uhr und stellte fest, dass es 19:40 war. Danke an alle, die sich verbunden hatten, das hat mir wirklich geholfen. Ich werde das nächste Mal nicht vergessen.

Aus meinem Herzraum zu Euch - Patricia

 

JUNE 2021

Was glaubst Du, wer Du bist?

Du möchtest die Wahrheit? Du bist ein göttliches, heiliges, unendliches Wesen, welches all die Möglichkeiten, die es auf dem Planeten Erde gibt, erfährt, während es sich in einem menschlichen Körper befindet. Manche von Euch werden sagen, ja, das ist wahr – andere werden meinen, dass sie das nicht glauben können. Auch jene unter Euch, die sagen, es sei wahr: Glaubst Du es wirklich und spürst Du es bis in die Zehenspitzen? Unser Verstand mag das Konzept verstehen, doch der Körper ist weit davon entfernt. Er erfährt Schmerz, Angst, Zweifel, Verlust, Trauer und noch mehr Schmerz.

Es ist, als ob wir zwei differente Computerprogramme laufen hätten. Das eine ist das der Seele und das andere das des Körpers. Unser Verstand erzeugt dann die Geschichten aufgrund der Reaktionen des Körpers. Es ist nicht immer einfach, das Programm der Seele zu hören, wenn die Lautstärke in unserem Kopf so enorm ist und wir fixiert sind auf das, was um uns herum geschieht und uns beschäftigt. Wir müssen Auszeiten schaffen, um unserer Seele zu lauschen.

Das Computerprogramm unseres Körpers sagt, dass wir schwach und klein sind (zum ersten Mal in meinem Leben nahm ich das in diesem Jahr auch intensiv wahr, nun gut, es wurde auch ständig im Außen gesagt, dass ich zur ‚verletzlichen Gruppe‘ gehöre). Es sagt uns, dass wir nicht gut genug sind oder dass wir es immer falsch machen oder dass wir nicht ändern können, was wir ändern sollten. Das ist völlig gegensätzlich zum Programm unserer Seele: Du bist wunderschön, du bist ein kraftvolles Wesen, da gibt es nichts auf diesem Planeten, das

dich bezwingen kann. Du wirst unterstützt, du hast all die Hilfe, die du benötigst, du kannst es – JA!
Was geschieht, wenn wir durch die Augen unseres göttlichen Selbst auf uns oder unser Leben blicken? Was sehen wir? Zunächst sehen wir mit mehr Liebe und mit einem offenen Herzen. Ich dachte, während ich das hier schrieb, es zu üben. Ich sah vor meinem Fenster eine Familie, die gerade aus ihrem Auto stieg. Die Kinder waren sehr aufgeregt, weil sie zum Strand gingen, die Eltern waren genervt. Eines der Kinder wurde nahezu in den Buggy hineingeworfen, während das andere am Arm gepackt und hinter die Eltern gezerrt wurde. Als ich auf sie durch die Augen meiner Seele blickte, in meinem Herzen, konnte ich die Belastung der Eltern sehen. Mein Herz öffnete sich und ich nahm sie in mich auf. Sie setzten dann, entspannter, ihren Weg in Richtung Meer fort. Möglicherweise hatte ich sie damit beruhigt, ich weiß es nicht, doch ich wusste, dass sie einen wundervollen Tag haben und erholt zu ihrem Auto zurückkehren würden. Das war eine gute Übung für mich, statt zu bewerten sie einfach in mein Herz aufzunehmen. Ich verbrachte dann die restliche Zeit, während ich am Dragon’s Talk schrieb, damit alle Menschen, die vorbeigingen oder bei uns parkten, in mein Herz aufzunehmen und sie durch die Augen meiner Seele zu sehen. Überraschendweise wurde dieser Dragon’s Talk sogar fertig. Schaut doch auf die kleinen Wunder in Eurem Leben und seid dankbar dafür – sie werden Euch zu größeren Wundern führen. Natürlich ist es einfach an kleine Wunder zu glauben, doch was ist mit den großen Wundern???

Wir sind erstaunliche Wesen. Nur ein Teil von uns stirbt – unser Körper. Wir aber bleiben unsterblich, entweder inkarnieren wir wieder oder verbringen unsere Zeit irgendwo im Universum oder sind einfach mit allem verbunden. Wir inkarnierten auf diesem Planeten um all die Erfahrungen, die uns die materielle Welt bietet, machen zu können. Das Problem ist, dass wir glauben, dass Materie alles ist, was wir sind. Das ist, wie wenn ein Schauspieler, der eine Rolle spielt, glaubt, sie und das Drehbuch wären real und er wäre in dem Drama gefangen.

Ich rede Dramen von jemandem keineswegs klein. Natürlich erleben wir Dramen. Wir empfinden Pein, haben Herzschmerz, erleben Verlust oder Trauer. Wir machen uns Sorgen, ob wir die Miete zahlen und unseren Job behalten können. Alles, was ich vorschlagen möchte ist, dass wir versuchen, durch die Augen unserer Seele zu blicken, damit wir unser Drama in Relation halten, um Antworten zu erhalten, an die unser Kopf zuvor nicht dachte.

Unsere gesamte Existenz ist ein Wunder. Unser Körper ist ein Wunder, ein Geschenk des Planeten Erde und unsere Seele ist der Teil von uns, der uns den Weg ebnen, Farbe, Musik, Freude und Frieden in unser Leben bringen kann.

Lasst uns daran erinnern, dass wir mehr sind als wir durch unsere physischen Augen sehen können. Dass wir Geist in menschlicher Form sind, hier, um ein menschliches Dasein mit geistigem Beitrag zu leben. Wir sind nicht allein. Wie kann das auch sein, wenn wir doch nicht nur zu einer Familie gehören, sondern zur Ganzheit des Universums? Wir sind Teil jeder Kreation, Teil einer riesigen, mächtigen Seelenblase.

Ich weiß, ich erinnere Dich nur. Für viele von uns macht es oft keinen Sinn, darum benötigen wir von Zeit zu Zeit Erinnerungen. Lasst uns feiern, wer wir sind. Lasst uns erfüllt sein von Dankbarkeit für diesen wundervollen Planeten, der uns doch so viele Erfahrungsmöglichkeiten bietet.

In Liebe, Patricia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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